31. Oktober 2019, 22:31 Uhr

Gelingt der große Wurf?

31. Oktober 2019, 22:31 Uhr
LAB
Tim Ertl und sein SV Steinfurth II zieren schon seit einigen Wochen die Tabellenspitze der B-Liga, Gruppe 1. Am Sonntag will die Reserve aus dem Rosendorf die nächste Hürde VfR Butzbach nehmen. (Foto: Nici Merz)

Vor drei Monaten starteten die Teams der Fußball-Kreisliga B Friedberg, Gruppe 1, in die Runde. Der SV Steinfurth II ging mit den Ambitionen auf die Spitzengruppe in die Saison. Als Reserve dachte man jedoch nicht an den Aufstieg. Und tut das auch jetzt noch nicht. »Unser Ziel war es, unter die Top 6 zu kommen. Dass sich so ein Lauf entwickelt, war nicht abzusehen. Wir schauen von Spiel zu Spiel und natürlich gerne auf die Tabelle«, äußert sich Trainer Sebastian Staisch.

Dieser Realismus schien am Anfang angebracht zu sein, die Führung kam als Momentaufnahme daher. Nun, nach sieben Spieltagen ganz oben, wird es konkreter. Da es nur wenige Ausfälle gibt, der Verein auf diese wenigen adäquat reagieren kann und mit beiden Mannschaften Erfolge feiert, grüßt die Steinfurther Reserve immer noch von Platz eins. Der Höhenflug scheint kein kurzes Aufbäumen zu sein, sondern wird mehr und mehr zum Dauerzustand. Kann Steinfurth II diese Liga gewinnen? Eine berechtigte Frage. Die Wochen der Wahrheit kommen noch: Am Sonntag um 12.30 Uhr geht es erst mal gegen den VfR Butzbach. Laut Coach Staisch ein Gegner »weitaus stärker, als die Tabelle aussagt«, gegen den man in Topbesetzung an den Start geht.

Ein weiteres Team, das die Prognosen der Liga gehörig auf den Kopf stellt, ist der FSV Dorheim. Mit Platz fünf - und das nach dieser Vorsaison - ist man mehr als im Soll. Und dennoch sieht Coach Ronny Wadewitz Luft nach oben: »Bei mehr Punkten wäre der Abstand nach oben nicht so groß. Wir schaffen es jedoch nicht, Sonntag für Sonntag stabil genug aufzutreten«, so Wadewitz. Viele junge, unerfahrene Spieler und einige Studenten, die vor allem unter der Woche nicht verfügbar sind, führen zu einer Inkonstanz. Da fehlt es auch Mal an der entsprechenden körperlichen Härte, die Teams wie Espa oder der kommende Gegner TSV Rödgen (Freitag, 20.30 Uhr) eher auf den Platz bringen. Deswegen müsse man heute hellwach sein und versuchen, das ganze spielerisch zu lösen, sagt Wadewitz und ergänzt: »Wir müssen wissen, dass es kein Spaziergang wird.«

Schwalheimer im Abstiegskampf

Im Abstiegskampf hat sich dagegen nach 13 Spieltagen, so scheint es zumindest, alles eingependelt. Auch der SV Schwalheim II hängt weiter unten fest, sicherte sich zuletzt immerhin zwei Siege. Allerdings zwei unerwartete, an Tagen, wo man die nötige Verstärkung von oben parat hatte. Wenn die »reine Zweite« auf dem Platz steht, wird es schon enger. Da muss man auch gegen die Schlusslichter aus Trais und Hoch-Weisel kämpfen - oder ist eben am Sonntag ab 14.30 Uhr in Fauerbach am Philippseck Außenseiter.

Schlagworte in diesem Artikel

  • FSV Dorheim
  • Fußball
  • SV Schwalheim
  • SV Steinfurth
  • Steinfurth
  • Schlagwort zu
    Meine Themen

    Sie haben bereits 15 Themen gewählt

    Sie folgen diesem
    Thema bereits

Klicken Sie auf ein Schlagwort, um es zu „Meine Themen” hinzuzufügen oder weitere Inhalte dazu zu sehen.


0
Kommentare | Kommentieren

Bilder und Videos

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Kommentar schreiben - Ihre Meinung zum Thema ist gefragt


Kommentare werden erst nach einer Prüfung durch die Redaktion veröffentlicht. Bitte beachten Sie die Netiquette sowie die Hinweise nach dem Absenden Ihres Beitrags.


Überschrift
Meine Meinung





Sie haben noch kein Login? Jetzt kostenlos registrieren.

Registrieren Sie sich kostenlos um Ihren Kommentar abzuschließen:

Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet werden und nicht ohne Zustimmung an Dritte weitergegeben werden.


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:
Wieviel ist 1 + 2: 




Sie sind bereits registriert? Zurück zum Login.