05. Juni 2018, 20:58 Uhr

Heimspieltag ein Misserfolg

05. Juni 2018, 20:58 Uhr

Die Bundesliga-Mannschaft des TV Rendel hat es verpasst, beim Heimspieltag weitere wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Zunächst unterlagen die Faustballer dem Staffelfavoriten TV Waibstadt klar mit 0:3, und auch die zweite Partie ging nach guter Leistung gegen die TSG Tiefenthal mit 1:3 verloren.

Dabei hatten die Verantwortlichen vom TV Rendel alles für ein erfolgreiches Wochenende getan und den unter der Trockenheit leidenden Platz kurzfristig in einen gut bespielbaren Zustand gebracht. So konnte der Untergrund nicht als Erklärung für den dürftigen Auftritt gegen die badische Talentschmiede aus Waibstadt herhalten. Vielmehr haperte es am eigenen Zusammenspiel, Überzeugung und ein Stück weit auch am Willen, um gegen den Klassenprimus etwas Zählbares mitzunehmen. Nur phasenweise bot man den Kraichgauern Paroli und musste stets frühzeitig im Satz abreißen lassen. Nach 35 Minuten und enttäuschendem Spielverlauf war die 0:3 (7:11/7:11/6:11)-Niederlage besiegelt.

Ein Auftakt, der Trainerin Yasmin Yasin gar nicht schmecken konnte: »Waibstadt hat hier nicht perfekt gespielt, aber wir sind überhaupt nicht als Team aufgetreten. Man konnte von außen nicht erkennen, dass wir das Spiel unbedingt gewinnen wollten«, ging die Trainerin nach der Begegnung hart mit ihrer Mannschaft ins Gericht.

Umstellung aufs W-System

Angestachelt von der Kritik der Trainerin lautete im Anschluss die klare Marschroute: Wiedergutmachung! Doch nach einer 3:1-Führung bekam man auch gegen Tiefenthal die kurz gespielten Bälle zunächst nicht in den Griff. Nach erneutem Satzverlust (4:11) zog die Übungsleiterin die Reißleine und beorderte die Mannschaft mit zwei frisch eingewechselten Spielern ins W-System. Ein Schachzug, der für Stabilität sorgte und prompt mit 11:8 zum Satzausgleich führte. Fortan entwickelte sich eine umkämpfte Partie auf Augenhöhe. Nachdem die Pfälzer mit 15:14 im dritten Satz wieder in Front gegangen waren, drängte Rendel im vierten Durchgang beim Stand von 9:5 auf den Ausgleich. Doch vier Bälle Vorsprung sollten am Ende nicht reichen, und die Entscheidung fiel abermals in der Verlängerung mit 14:12 zugunsten von Tiefenthal.

Trotz der Nullrunde fand Coach Yasin nach der verbesserten Leistung doch noch ein paar versöhnlichere Worte für ihre Spieler: »Das sah schon besser aus, und am Ende waren die Sätze sehr knapp. Darauf können wir aufbauen.«

Rendel: Cristian Zang, Oliver Kohm, Sven Kletzin, Jan Niklas Tille (C), Jonas Tille, Johannes Weber und Max Illner.

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