01. September 2019, 22:26 Uhr

Klares Zeichen gesetzt

01. September 2019, 22:26 Uhr
Ober-Rosbachs Maurice Böker (l.) feiert im Duell der Aufstiegsfavoriten mit Türk Gücü Friedberg II um Elias Yamini einen klaren Sieg. (Foto: Nici Merz)

Im Duell der vor der Saison am höchsten gehandelten Mannschaften in Sachen Aufstieg hat der FC Ober-Rosbach ein klares Zeichen gesetzt. In der Fußball-Kreisoberligapartie gegen die Hessenligareserve von Türk-Gücü Friedberg gelang der Pätzold-Elf ein eindrucksvoller 4:1-Erfolg. Mannschaft der Stunde bleibt aber der SV Steinfurth. Auch der SV Nieder-Wöllstadt musste die aktuell gute Form der Rosendörfler anerkennen und war bei der 0:5-Heimschlappe noch gut bedient. Weitere Auswärtserfolge verbuchten die FSG Burg-Gräfenrode mittels 2:1 Erfolg beim VfB Friedberg und der FV Bad Vilbel mit einem 5:3. Hessen Massenheim wies die TSG Ober-Wöllstadt mit 3:1 in die Schranken. 2:2 endete die Partie zwichen Ostheim und Staden.

FC Ober-Rosbach - Türk Gücü Friedberg II 4:1 (3:1): Das Spitzenspiel konnte die Erwartungen voll erfüllen. »Die Zuschauer bekamen ein intensives Spiel beider Mannschaften zu sehen, das aber absolut fair ablief. Unser Sieg ist am Ende ein Tor zu hoch ausgefallen, ist aber über die gesamte Spielzeit betrachtet, verdient« zog Ober-Rosbachs Pressesprecher Wolfgang Ohlmer ein positives Fazit. Nach langem Abtasten fand einSteilpass Arthur Mouliom, der nur durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alper Gökalp sicher. Doch die Gäste schlugen zurück. Eine Genc-Ecke hämmerte Batuhan Özyürek volley zum Ausgleich in die Maschen (31.). Mit einem Doppelschlag vor der Pause lenkte Ober-Rosbach das Spiel wieder in seine Richtung. Zuerst veredelte Arthur Mouliom eine feine Ballstafette zur erneuten Führung (38.), ehe Celil Günay eine Gökalp-Vorlage zur 3:1-Pausenführung einschob. In Durchgang zwei drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer, doch Rosbach stand gut in der Defensive. Die endgültige Entscheidung fiel dann in der 80. Minute. Leon Montalva wurde gefoult, den erneuten Strafstoß verwandelte der eingewechselte Feyzullah Elmas zum 4:1.

FC Ober Rosbach: Schmidt, Piecha, Vidovic, Montalvo, Celil, Böker, Sentürk, Mouliom, Clark, Corrado, Gökalp, Mohammad, Hohn, Elmas. - TG Friedberg II: Schmidthals, Pantic, Altuncicek, Jeremy Cue, Üstündag, Genc, Özyürek, Karaduman, Yamini, Burrüzo, Acar, Sen, Karpuz, Ahmet Akyüz, Kilic, Mehmet Akyüz.

Im Stenogramm / Tore: 1:0 (20./FE) Gökalp, 1:1 (31.) Özyürek, 2:1 (38.) Mouliom, 3:1 (42.) Günay, 4:1 (80./FE) Elmas - Schiedsrichter: Horts Schuierer. - Zuschauer: 100.

TSV Ostheim - SV Teutonia Staden 2:2 (1:1): »Dieser Punkt ist für uns aufgrund unserer personellen Probleme ein gewonnener Punkt«, sagte Ostheims Pressesprecher Samuel Stüdemann. Staden zeigte sich bissig und durchaus mit dem Vorsatz antretend, die volle Ernte einzufahren. Und dieses Vorhaben schien anfangs auch aufzugehen. Jan Stelz konnte mit einem Schuss ins kurze Eck zur Gästeführung einnetzen (19.). Stadens Otto Weber bekam nach angeblichem Foul von Felix Niedballa einen Strafstoß zugesprochen verschoss gegen TSV-Keeper Dennis Müller aber (23.). Von nun an fightete die Wanzke-Elf zurück, Lohn war der Ausgleich durch Dominik Ruppel (31.) per verwandeltem Foulelfmeter. Nach dem Seitenwechsel bot sich das gleiche Bild. Staden wollte den Dreier, Ostheim hielt dagegen. Sinnbildlich hierfür die erneute Stadener Führung, erzielt durch Otto Weber (62.), welche Felix Niedballa aber keine zwei Zeigerumdrehungen später konterte und eine Ruppel-Vorlage zum Endstand von 2:2 vollendete.

TSV Ostheim: Müller, Felix Niedballa, Halberg, Lukas Wanzke, Ruppel, Blume, Bodea, Belke, Christopher Wanzke, Gall, Sinemli, Noll, Brücher, Roland Niedballa, Stüdemann. - SV Staden: Deis, Schneeberger, Filges, May, Richter, Weber, Gies, Chouse, Dickmann, Berisha, Stelz, Kunkel, Metzdorf, Wörner, Stürtz, Faulstich

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (19) Stelz, 1:1 (31./FE) Ruppel, 1:2 (62.) Weber, 2:2 (63.) Felix Niedballa. - Schiedsrichter: Torben Grandt, - Zuschauer: 60.

SV Nieder-Wöllstadt - SV Steinfurth 0:5 (0:1) : Im Stile einer Spitzenmannschaft hat der SV Steinfurth auch die Hürde Nieder-Wöllstadt überzeugend genommen und bleibt auch im vierten Spiel ohne Punktverlust. In einer recht einseitigen Partie hatten die Gäste über die gesamte Spieldauer klare Feldvorteile. Doch es dauerte bis zur 42. Minute, ehe Lucas Cech diese Überlegenheit auch zahlenmäßig zum Ausdruck bringen konnte. Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste einen Blitzstart hin. Janik Laucht (47.) und Philipp Landvogt (53.) sorgten für eine frühe Vorentscheidung und lange Gesichtern bei den »Roten«. Weitere Treffer von Marc Göbel (69.) und Dennis Ehrlicher (76.) schraubten den Endstand auf einen auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Auswärtssieg.

SV Nieder-Wöllstadt: Klüß, Daniel, Cakovic, Philipp Wagner, Becker, Weismüller, Reitzammer, Dobios, Czepa, Hesse, Myustedzheb, Felix Wagner, Zink, Günther, Bergmann. - SV Steinfurth: Bayer, Dörner, Eiser, Milek, Göbel, Ehrlicher, Landvogt, Beul, Laucht, Cech, Esposito, Kopf, Schwer, Marx, Zeibig.

Im Stenogramm / Tore: 0:1 (41.) Cech, 0:2 ( 47.) Laucht, 0:3 (53.) Landvogt, 0:4 (69.) Göbel, 0:5 (76.) Ehrlicher. - Schiedsrichter: Konstantin Vuletic. - Zuschauer: 100.

VfB Friedberg - FSG Burg-Gräfenrode 1:2 (0:1): »Die Gäste haben verdient gewonnen, weil sie vor allem in der ersten Hälfte besser waren«, fasste Friedbergs Carsten Lesiak zusammen. Bereits nach sieben Minuten verzeichnete Burg-Gräfenrode die erste Großchance, als Pasqualino Balenzano nach einem Solo über die linke Seite an Radoslav Rusev scheiterte. Auf der Gegenseite musste Lukas Klein nach einem Schuss von David Meyer erstmals eingreifen (13.). In der 23. Minute schlenzte Niklas Arheidt einen Freistoß aus 16 Metern zur FSG-Führung ins rechte Toreck. Nach dem Seitenwechsel hatten die Hausherren durch Stephan Wladarz, Amadeo Cela und Meyer einige gute Chancen auf den Ausgleich, scheiterten aber immer wieder. In der 80. Minute drückte Sebastian Göktas den Ball aus abseitsverdächtiger Position über die Linie und baute den Gästevorsprung aus. Zwar verkürzte Michael Schäfer per direktem Freistoß noch, die Schlussoffensive der Gastgeber im Anschluss brachte aber keinen Erfolg mehr.

VfB Friedberg: Rusev, Wladarz, Krank, Özogul, Schäfer, Maouche, Erbasli, Meyer, Edaev, Louaddi, Cela, Sabir, Becker, Gök, Jakobs. - FSG Burg-Gräfenrode: Klein, Nuber, Hahn, Knappmann, Gürkan, Agi, Balenzano, Arheidt, Gartz, Kakur, Göktas, Jung, Bell, Toscani.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Florian Schnorr. - Zuschauer: 50. - Tore: 0:1 Arheidt (23.), 0:2 Göktas (80.), 1:2 Schäfer (85.).

FC Massenheim - TSG Ober-Wöllstadt 3:1 (2:0): »Wir haben eiskalt zugeschlagen und kämpferisch agiert. Die TSG hat ihre wenigen Torchancen hingegen nicht genutzt, daher ist der Sieg verdient«, resümierte Massenheims Jens Müller die Partie. Nach zwölf Minute brachte Dennis Matter die Hausherren nach Vorarbeit von Kevin Kühn in Führung. Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhte Timo Hofmann nach Zuspiel von Pascal Seibold auf 2:0 (49.). In der 70. Minute wurde Steffen Münk von Patrick Schäfer im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter nutzte der Gefoulte zum Anschlusstreffer. Zwei Minuten später musste Kühn nach Querpass von Hofmann nur noch einschieben.

FC Massenheim: Kozonek, Kratz, Schäfer, Grzyb, Braun, Plagentz, Kühn, Hofmann, Stumpp, Matter, Seibold, Riemel, Höchst, Schuch, Netopil. - TSG Ober-Wöllstadt: Dönges, Düring, Colombaroli, Loppe, Kurtz, Münk, Teixeira, Can, Bechtloff, Adam, Brauburger, Löw, Sen

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Benjamin Rauschenberg. - Zuschauer: 70. - Tore: 1:0 Matter (12.), 2:0 Hofmann (49.), 2:1 Münk (70:, FE), 3:1 Kühn (72.).

TSV Dorn-Assenheim - FV Bad Vilbel II 3:5 (0:1): »Ein für uns unglückliches Ergebnis. Die Gäste waren zwar spielerisch besser, aber wir haben kämpferisch dagegengehalten«, erklärte »Schloggebachs« Richard Habram. Kurz vor der Halbzeitpause lenkte TSV-Keeper Patrick Ess eine Flanke von Sezer Duran ins eigene Netz ab (45.). Vier Minuten nach Wiederanpfiff erzielte Bad Vilbels Mario Gerold mit einem Distanzschuss das 2:0. In der 59. Minute verkürzte Marvin Jung aus spitzem Winkel, ehe Sven Harth drei Minuten später den Ausgleich besorgte. In der 80. Minute brachte Alexandr Railean die Gäste nach einer Kopfballverlängerung von Asmir Hajdarovic erneut in Front und erhöhte diese kurz darauf auf 4:2 (82.). Die Gastgeber warfen noch einmal alles nach vorne und erzielten durch Jung, der per Fallrückzieher traf, den Anschluss (87.). Im direkten Gegenzug sorgte Railean mit einem kuriosen Tor vom Anstoßpunkt und seinem dritten Treffer des Tages für das 5:3 (88.).

TSV Dorn-Assenheim: Mück, Patrick Ess, Jung, Sibbe, Torben Zika, Sterk, Scheibner, Harth, Kempf, Algazzi, Strebert, Pascal Zika, Aletter, Petri, Christopher Ess, Dimmer. - FV Bad Vilbel II: Pavlovic, Jeboah, Biehrer, Duran, Railean, Gerold, Hajdarovic, Kosmic, Lanz, Lukes, Köroglu, Bouabid, Schuhmann

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Kevin Kuchler. - Zuschauer: 70. - Tore: 0:1 P. Ess (45., ET), 0:2 Gerold (51.), 1:2 Jung (59.), 2:2 Harth (62.), 2:3 Railean (80.), 2:4 Railean (82.), 3:4 Jung (87.), 3:5 Railean (88.).

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