15. Juli 2019, 18:47 Uhr

Müller überzeugt in Regensburg

15. Juli 2019, 18:47 Uhr
Sie haben gut lachen in Regensburg: Die Sprinter Lars Hieronymi (l.) und Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach. (Foto: pv)

Bei der Sparkassen-Gala in Regensburg hat Sprinter Steven Müller von der LG ovag Friedberg-Fauerbach gleich mehrfach überzeugt. Nach schnellen 10,44 Sekunden im Vorlauf über 100 Meter - so schnell war er selten in seiner Karriere einen Vorlauf gelaufen - trommelte Müller 20,50 Sekunden über seine 200 Meter-Paradestrecke auf die Bahn - Saisonbestleistung und nicht mehr weit entfernt von seiner persönlichen Bestmarke (20,46) und der WM-Norm von 20,40 Sekunden. Hinter dem Südafrikaner Anaso brachte Müller die Zeit mit deutlichem Abstand zur deutschen Konkurrenz Rang zwei in der Endabrechnung ein.

Erst am Morgen der Gala hatte der LG-Athlet zudem erfahren, dass er nachmittags auch in der deutschen Nationalstaffel eingesetzt werden würde. Der DLV testete mit zwei Staffeln, wobei Müller das zweite Quartett als Startläufer anführte, und mit einem starken Wechsel auf Deutschlands aktuell schnellsten Sprinter, Joshua Hartmann (ASV Köln), überzeugen konnte. Außerdem im Quartett: Robert Hering (TuS Jena) und Michael Pohl (Sprintteam Wetzlar).

Teamkollege Lars Hieronymi sprintete derweil über 200 Meter am Abend zuvor bei der Regensburger Laufnacht 21,35 Sekunden (Saisonbestzeit) und wurde Dritter. Die 400 Meter bei der Gala lief er in 49,87 Sekunden ins Ziel. Nach muskulären Problemen im Vorfeld eine ordentliche Leistung, wenngleich Hieronymi natürlich gerne noch schneller gelaufen wäre.

Unterdessen war LG-Stabhochspringer Gordon Porsch zum prestigeträchtigen Stabhochsprung-Meeting am Tegernsee in Rottach-Egern eingeladen. Dem Ruf folgte der 24-Jährige trotz anstehender Klausurenphase. Jedoch wurde die fantastische Aussicht, für die das Springen berühmt ist, durch unwetterartige Regenfälle und starken Wind getrübt. Der Wettkampf wurde zeitweilig für 90 Minuten unterbrochen, die Springer mussten danach ohne weiteres Warmmachen die nächste Höhe angehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Gordon Porsch, der seine Saisonbestmarke bei 5,51 Meter stehen hat, die 5,21 Meter bereits locker übersprungen. Dabei blieb es dann aber auch. »Alles in allem aber ein sehr gutes Training für einen kompletten Stabhochspringer in allen Bereichen«, bilanzierte sein Trainer Dietmar Porsch.

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