11. Mai 2018, 21:01 Uhr

Leichtathletik

Schneeberger mit Achterpack

Helena Schneeberger vom TSV Friedberg-Fauerbach gewinnt acht Titel bei den Leichtathletik-Kreis-Einzelmeisterschaften auf dem Burgfeld.
11. Mai 2018, 21:01 Uhr
Achtfache Titelträgerin: die Fauerbacherin Helena Schneeberger. (alle Fotos: pm)

Im vergangenen Jahr hatte Helena Schneeberger noch sechs Einzeltitel gewonnen, dieses Mal setzte das 13-jährige Allroundtalent vom TSV/LG ovag Friedberg-Fauerbach bei den Kreis-Einzelmeisterschaften der Leichtathleten über zwölf Jahre auf dem für sie heimischen Burgfeld der Kreisstadt noch einen drauf. Siebenmal stand sie in der W13 ganz oben auf dem Treppchen, zumeist mit deutlichem Vorsprung vor dem Rest des Feldes. Zudem führte Schneeberger noch die wU14-Staffel der Fauerbacher auf den ersten Platz. Damit war sie an acht der 60 TSV/LG-Titel beteiligt, der Ausrichter war damit mal wieder der erfolgreichste Verein [Anm.: die Seniorenklassen sind nicht berücksichtigt]. 220 Teilnehmer waren am Start.

Hinter dem erfolgreichsten Verein verteilten sich die weiteren ersten Plätze recht gelichmäßig, wobei insbesondere das Abschneiden des VfL Altenstadt erfreute. In der Regel heimsten die Athleten aus der Stadt, in der es immerhin gleich zwei Volksläufe gibt, gerade mal höchstens eine Handvoll erste Plätze ein. Dieses Mal waren es gleich zehn – Platz zwei im inoffiziellen »Titelsammlerranking«. Es folgten der TV Rendel (9), Fun-Ball Dortelweil (8), TV Assenheim und TG Groß-Karben (je 7), LSC Bad Nauheim und LG Rosbach-Rodheim (je 6), Eintracht Glauberg (3), TG Melbach und TV Nidda (je 2) sowie der TV Bad Vilbel und das L-Team Butzbach (je 1). In der Staffel sind Startgemeinschaften möglich, sodass sich die StG Altenstadt/Assenheim in der mU14 durchsetzen konnte.

Neben Schneeberger entpuppten sich einige weitere Athleten wie gewohnt als Serientäter, schon in den Vorjahren waren nämlich Lucy Peter vom TSV/LG ovag Friedberg-Fauerbach (W14/5 Titel plus Staffel) und ihr Vereinskollege Noah Bornmann (M13/5) ähnlich erfolgreich. Ein Altenstädter ist in dieser Hitliste freilich neu, da er nun in die U14 und damit in die Altersklasse mit mehr Disziplinmöglichkeiten als zuvor aufgerutscht ist. Kjell Jona Credner vom VfL Altenstadt führte sich stark ein und siegte bei all seinen fünf Starts, auch wenn ihm dabei im Ballwurf der bessere zweitbeste Versuch gegenüber dem Dortelweiler Sven Heinz rettete.

Für die Glanzpunkte sorgten wie gewohnt die Fauerbacher Bahnläufer – aber freilich nicht nur. Showdown war aber dennoch das 100-Meter-Finale der Männer mit dem amtierenden Deutschen 200-Meter-Hallenmeister Steven Müller, dem zur erweiterten deutschen Spitze zählenden Lars Hieronymi (beide Friedberg-Fauerbach) und dem mittlerweile der Jugend entwachsenen Tobias Trupp vom TV Assenheim. In 10,69 Sekunden setzte sich der 23-jährige Hieronymi um eine Hundertstelsekunde gegen Müller durch, Trupp wurde Dritter in ebenfalls guten 10,92 Sekunden. Über die doppelte Distanz legte Hieronymi in 21,46 Sekunden nach und holte sich damit quasi das Sprinttriple, denn auch die Staffel mit ihm, Müller, Janis Schmidt (4. über 100 m) und Robin Flach (5.) war nicht zu schlagen. Bei den Frauen tat es Monika Rieschel ihrem Vereinskollegen Lars Hieronymi gleich. Über 100 Meter distanzierte sie die 26 Jahre jüngere Anna Hülsmann, die 200 Meter bestritt sie ohne Gegnerin, und mit Dana Prada, Selina Weber und Tochter Elena Rieschel brachte sie auch die 4x100 Meter in die Titelsammlung ein.

Sehr stark waren die Leistungen der weiblichen U18. Die von Michael Weber trainierten Fauerbacher Mädels werden immer schneller, Fabienne Fliedner gelang mit guten Zeiten ebenfalls das Sprinttriple. Die Rendelerin Lara Tortell, mehrfache Hessenmeisterin auf den Mittelstrecken, flitzte die 400 Meter in 57,17 Sekunden. Wie immer eine herausragende Weitspringerin war Malin Stavenow von der TG Groß-Karben mit 5,51 Meter. Hervorzuheben sind weiterhin die 2:13,81 Minuten über 800 Meter und die 40,40 Meter mit dem Speer von Assenheims M14-Kreisrekordler (800 m) Jan Dillemuth und die 1,81 Meter im Hochsprung von Bad Nauheims U20er Justus Grüsing.

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