13. März 2019, 19:12 Uhr

Schwere Beine unter Tage

13. März 2019, 19:12 Uhr

Nachdem sie längere Zeit pausiert haben, wollen die Läufer der TG Groß-Karben wieder vermehrt an Wettkämpfen teilnehmen. Mit gutem Beispiel voran ging Oliver Feyl, der sich rechtzeitig zum 13. Kristallmarathon im Thüringer Erlebnisbergwerk Merkers angemeldet hatte, um das interessante Gefühl, unter Tage zu laufen, auszukosten. Mathias Laufer startete in Wiesbaden bei einem 25- Kilometer-Berglauf.

Beim 24. Wallernhäuser Wintercrosslauf in Nidda-Wallernhausen traten die TGler gleich mit fünf Läufern an. Karl-Heinz Fünffinger, Volker Heidrich und Oliver Feyl über die 10-Kilometer-Distanz, Sandra Schnell und Thomas Simon auf der Halbmarathon-Strecke. Beide Gruppen erreichten gute Ergebnisse und landeten auf vorderen Plätzen. Schnell war mit etwas mehr als 1:53 Stunden sogar die Schnellste in ihrer Altersklasse W 30. Thomas Simon belegte in seiner Altersklasse M 55 Platz sechs. Die anderen drei kamen fast zeitgleich nach etwas weniger als 1:07 Stunden ins Ziel des 10-Kilometer-Laufs. Das bedeutete für Fünffinger Rang drei in der Altersklasse M 65, für Heidrich Platz vier in derselben Altersklasse und für Feyl Platz fünf in der Altersklasse M 45. Bei frühlingshaftem Wetter konnten alle Teilnehmer diesen Crosslauf über eine schöne Waldstrecke mit anspruchsvollem Hügelprofil genießen.

Ein hügeliges Laufprofil hatte Feyl auch in Merkers bewältigt. 500 Meter unter Tage waren in dem stillgelegten Bergwerk bei angenehmen 21 Grad immerhin 165 Höhenmeter zu überwinden. Für den Karbener, an flachere Strecken gewöhnt, durchaus ungewohnt. So wurden seine Beine in der dritten Runde schwer, zumal in den zwei Wochen davor eine Erkältung kein Training zugelassen hatte. Trotzdem schaffte er die drei Runden á 3,25 Kilometer in etwas mehr als einer Stunde und drei Minuten und erreichte so Platz 22 in seiner Altersklasse.

Mathias Laufer sammelte derweil Höhenmeter für die bald beginnende Trail-Lauf-Saison. Bei besten Bedingungen startete er in Wiesbaden beim 25-Kilometer-Berglauf. Es ging vom Nerotal entlang der Nerobergbahn hinauf zum Jagdschloss Platte. Bei den zwei zu laufenden Runden kamen insgesamt 900 Höhenmeter zusammen. Letztlich war Laufer mit seiner Zeit von 2:24:57 Stunden sehr zufrieden, war er doch damit zweieinhalb Minuten schneller als beim letzten Start.

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