07. Juli 2019, 20:32 Uhr

Tennis-Hessenliga

Tennis-Hessenliga: Sportwelt Rosbach zahlt Lehrgeld

Nachrücker Sportwelt Rosbach unterliegt dem TEVC Kronberg mit 0:9. Eine ausgeglichene Bilanz hat der TC Bad Vilbel aufzuweisen.
07. Juli 2019, 20:32 Uhr
Ben Griedelbach und die Sportwelt Rosbach waren zur Hessenliga-Rückkehr chancenlos und unterlagen dem TEVC Kronberg mit 0:9. (Foto: Chuc)

Rosbach zahlte bei der Rückkehr in die Tennis-Hessenliga Lehrgeld. Mit 0:9 unterlagen die Sportwelt-Herren in ihrem einzigen Wochenend-Spiel dem letztjährigen Regionalligisten Kronberg. Einen Dämpfer erhielt zum Auftakt auch der TC Bad Vilbel, der sich dem TEC Darmstadt mit 4:5 geschlagen geben musste. Fünf Duelle wurden dabei erst im dritten Satz entschieden. Am Sonntag konnten die Brunnenstädter in Bergen-Enkheim (6:3) ihre Bilanz ausgleichen.

Sportwelt Rosbach - TEVC Kronberg 0:9: Das war deutlich! Zur Hessenliga-Rückkehr gewann die Sportwelt am Samstag nur einen einzigen Satz; durch Fabio König an Position sechs. »Wir wussten, dass es schwer wird, aber natürlich hätten wir uns zwei, drei Zähler gewünscht. Dazu hätte aber alles passen müssen«, sagt Jan Stetzer. Der Mannschaftsführer gab wie auch Ben Griedelbach und König sein Debüt in der höchsten Landesklasse. Die Gastgeber hatten gegen den langjährigen Regionalligisten bewusst auf externe Verstärkung verzichtet. Auf den Courts standen ausschließlich Spieler aus der Region. »Und man hat gesehen, dass dies auf diesem Level eben nicht geht.« Im weiteren Saisonverlauf werden Gabor Borsas, Davis-Cup-Spieler aus Ungarn, sowie Daniel Velek zum Einsatz kommen.

Rund 100 Zuschauer sahen das Hessenliga-Comeback in Rosbach und sorgen für einen angenehmen Rahmen auf der Anlage der Sportwelt. In der ersten Einzelrunde hatte König seinen ersten Satz gewonnen, verlor dann aber den Faden und holte in den Durchgängen zwei und drei nur noch eine Partie. Griedelbach schien an Position vier einen dritten Satz erzwingen zu können, brachte seinen Vorsprung aber nicht über die Runden. Die Brüderpaare Kai und Jan Stetzer sowie Magnus und Philipp Müller waren chancenlos.

Einzel: Kai Stetzer - Sami Reinwein 0:6, 3:6; Magnus Müller - Mirko Martinez 1:6, 2:6; Philipp Müller - Patrick Zahraj 1:6, 3:6; Ben Griedelbach - Mariano-Alberte Hasenkopf 1:6, 4:6; Jan Stetzer - Andreas Weber 2:6, 1:6, Fabio König - David Szeri 6:2, 1:6, 0:6. - Kai Stetzer/Philipp Müller - Martinez/Zahraj 4:6, 6:7; Magnus Müller/Jan Stetzer - Hasenkopf/Szeri 4:6, 2:6; Griedelbach/König - Weber/Henrik Burmeister 4:6, 2:6.

TC Bad Vilbel - TEC Darmstadt 4:5: Von 4:3 auf 4:5 - am Ende ging alles ganz schnell. Das Doppel Niklas Schell/Tim Büttner hatte die Gastgeber nach einem 3:3-Zwischenstand nach den Einzel in Führung gebracht, doch unterlagen Daniel Dutra/Marcello Craca sowie Jochen Bertsch/Caio Claudino wenig später jeweils im Matchtiebreak. Bereits drei der sechs Einzel wurden im dritten Satz (wird im Einzel ausgespielt) entschieden. »Das war am Ende natürlich gewissermaßen auch ein bisschen ein Glücksspiel. Wir hatten uns unseren Start natürlich etwas anders vorgestellt«, sagt Mannschaftsführer Bertsch. In der Vorsaison war Darmstadt noch mit 9:0 geschlagen worden.

Einzel: Daniel Dutra da Silva - Daniel Lustig 4:6, 4:6; Niklas Schell - Tim Focht 6:2, 6:4; Tim Fischer - Matteo Feggi 4:6, 0:6; Jochen Bertsch - Benedikt Henning 6:4, 2:6, 3:6; Caio Claudino - Jan Vrbsky 3:6, 6:3, 6:4; Tim Büttner - Marco Ferrandina 6:2, 5:7, 6:1. - Doppel: Dutra/Marcello Craca - Lustig/Vrbsky 6:4, 6:7, 6:10; Bertsch/Claudino - Feggi/Henning 3:6, 6:3, 6:10; Schell/Büttner - Focht/Ferrandina 6:2, 6:3.

TC Bergen-Enkheim - TC Bad Vilbel 3:6: »Das war gut und solide. Wir hatten ein klares Ziel vor Augen«, sagt Mannschaftsführer Jochen Bertsch. Mit einer 4:2-Führung (unter anderem mit einem kampflosen Punktgewinn) waren die Gäste in diesem Nachbarschaftsduell (nur rund sechs Kilometer sind die Tennisanlagen voneinander entfernt) in die Doppel gegangen. Hier konnte das Duo Schell/Büttner den fünften Punkt sichern.

Einzel: Mauricio Echazu - Daniel Dutra 2:6, 6:4, 3:6; Ioannis Stergiou - Niklas Schell 4:6, 5:7; Leon Hoeveler - Tim Fischer 6:1, 2:6, 7:6; Maik Steiner - Jochen Bertsch 6:2, 6:4, Lorenz Heide - Caio Claudino (Kampflos fr Claudino), Boris Klingebiel - Tim Büttner 3:6, 2:6. - Doppel: Stergiou/Hoeveler - Dutra/Bertsch 2:6, 2:6; Echazu/Steiner - Fischer/Claudino 6:0, 6:1; Klingebiel/Jan Wolff - Schell/Büttner 4:6, 2:6.

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