03. Mai 2021, 21:52 Uhr

»Ein echter Leader«

03. Mai 2021, 21:52 Uhr
Da geht’s lang: Assistenzkapitän Huba Sekesi (l.) bleibt dem EC Bad Nauheim und Trainer Harry Lange erhalten. Der Verteidiger verlängert am Montag seinen Vertrag in der Kurstadt um ein weiteres Jahr. (Foto: Florian Dehn (https://chuc.de))

EC Bad Nauheim


Der nächste Baustein im großen Gesamtgebilde, das da »Kader des EC Bad Nauheim für die Saison 2021/22« heißt, ist da. Der Wetterauer Eishockey-Zweitligist hat am frühen Montagnachmittag die Vertragsverlängerung mit Allrounder Huba Sekesi bekannt gegeben. Der 27-Jährige bleibt ein weiteres Jahr und geht damit in seine dritte Spielzeit in der Kurstadt.

Lange plant Sekesi als Verteidiger ein

»Huba Sekesi ist vielseitig einsetzbar, und er ist ein echter Leader auf und neben dem Eis«, erklärt Trainer Harry Lange, warum er sich für den Deutschungarn entschieden hat. »Er kann für mich eine noch tragendere Rolle spielen«, sagt Lange mit Blick auf die abgelaufene Saison, als der Assistenzkapitän aufgrund einer Daumenverletzung und einer längeren Corona-Quarantäne »nur« zu 31 Spielen (ein Tor/neun Vorlagen) gekommen ist. In der Spielzeit zuvor hatte er alle 52 Hauptrundenpartien (vier Tore/18 Vorlagen) sowie zwei Playoff-Begegnungen (eine Vorlage) für die Roten Teufel absolviert.

Sekesi selbst, der die Sommerpause in Bad Nauheim verbringt, sagte zu seiner Verlängerung bei den Kurstädtern: »Man hat mir hier Vertrauen geschenkt und Verantwortung gegeben. Ich hatte früh Gespräche mit Harry Lange, meiner Freundin, und mir gefällt es sehr gut in Bad Nauheim, und ich bin der Meinung, dass ich noch Potenzial habe, Seiten zu zeigen, die der Trainer und die Fans von mir bislang noch nicht so gesehen haben, weshalb die Verhandlungen nicht allzu lange gedauert haben.«

Lange verriet auch, dass er den gebürtigen Münchner aber wie seine beiden Vorgänger Hannu Järvenpää und Christoph Kreutzer vor allem als Verteidiger eingeplant hat, gleichwohl Sekesi gegen Ende der abgelaufenen Spielzeit erstmals wieder als Stürmer eingesetzt worden war, nachdem Kreutzer ihn in der Saison 2019/20 aus der Not heraus zum Verteidiger umfunktioniert hatte - was prächtig funktionierte. »Ich fühle mich in der Verteidigung inzwischen wohl, vor allem, wenn wir eine offensivere und aggressivere Variante spielen, in der ein Verteidiger in die Offensive nachrückt und in der zweiten Welle mit vorn ist«, sagt Sekesi. »Von daher passe ich aus meiner Sicht super in das System von Harry. Ich fühle mich so gut, dass ich ins-tinktiv spielen kann.«

Mit Stolz das »C« auf der Brust

In der abgelaufenen Spielzeit hatte Sekesi darüber hinaus nach dem Ausfall von Marc El-Sayed sein Team als Mannschaftsführer auf dem Eis angeführt. Für ihn »eine riesige Ehre«, aber auch ein Punkt, der aus seiner Persönlichkeit erwächst: »Es gehört etwas dazu, nicht nur in der Kabine das Wort zu ergreifen, sondern auch Leistung zu zeigen und mit gutem Beispiel voranzugehen. Deshalb ist einer der Aspekte, auf die ich in meiner Karriere besonders stolz bin, dass ich überall als Kapitän gespielt habe.«

Mit dem Linksschützen stehen nun neben Torhüter Felix Bick, Verteidiger Tomas Schmidt und den Stürmern Marc El-Sayed, Andreas Pauli und Stefan Reiter sowie Neuzugang Fabian Herrmann bislang sieben Akteure im EC-Kader für die kommende Spielzeit.

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