22. Oktober 2021, 17:18 Uhr

Fußball

FV Vilbel mit Rückenwind gegen Angstgegner Griesheim

Der FV Bad Vilbel hat es in der Hessenliga nach zwei Spielen ohne Niederlage mit Angstgegner Viktoria Griesheim zu tun. Türk Gücü Friedberg empfängt den TuS Dietkirchen - und nimmt keinen Eintritt.
22. Oktober 2021, 17:18 Uhr
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Mario Shuteriqi und sein FV Bad Vilbel gehen mit vier Punkten aus den letzten beiden Spielen ins Hessenliga-Duell mit Viktoria Griesheim. FOTO: KESSLER

In der Fußball-Hessenliga (Gruppe B) sind die beiden Vertreter des Kreises Friedberg erneut am Sonntag gefordert. Am 14. Spieltag kicken die Wetterauer Clubs wie so oft zeitgleich vor heimischer Kulisse. Dabei sind jeweils Kontrahenten aus der unteren Tabellenhälfte zu Gast. Während Türk Gücü Friedberg auf den TuS Dietkirchen trifft, erwartet der FV Bad Vilbel den SC Viktoria Griesheim.

FV Bad Vilbel - SC Viktoria Griesheim (Sonntag, 15 Uhr): Durch das 2:0 beim VfB Ginsheim konnten die Vilbeler mit dem ersten Auswärtssieg die Rote Laterne an die Altrhein-Kicker zurückgeben. Nach dem beachtlichen 0:0 gegen den SV Zeilsheim blieb die Defensive um Torhüter Robin Orband damit zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentor. Jetzt kommt jedoch mit Griesheim der Vilbeler Angstgegner an das Niddasportfeld. In den letzten zwei Aufeinandertreffen mit den Zwiebelstädtern gelang kein Tor, und die beiden Heimspiele gingen verloren. Der Zweite Vorsitzende Andreas Schlatter glaubt ungeachtet dessen an eine Fortsetzung der kleinen Serie: »Wir sind im Kommen, und jetzt hoffen wir auf den nächsten Sieg.« Der Tabellensiebte würde so weiter in der unteren Zone gehalten werden, und nur eine Woche später gastieren die Vilbeler zum Rückspiel am Hegelsberg. »Alle Punkte, die wir in den nächsten Spielen holen, verbessern unsere Situation im Hinblick auf die Abstiegsrunde«, unterstreicht Schlatter, der auch den Modus im Blick hat.

Remis-Serie soll beendet werden

Türk Gücü Friedberg - TuS Dietkirchen (Sonntag, 15 Uhr): Zumindest in den Pokalwettbewerben hat die Mannschaft von Trainer Carsten Weber das Siegen nicht verlernt. Nachdem die Kreisstädter vor einer Woche durch das 3:1 bei Verbandsligist Eintracht Wald-Michelbach in die dritte Runde des Hessen-Pokals eingezogen waren, erreichten die Friedberger am Mittwochabend durch ein 5:1 bei Kreisoberligist SV Nieder-Wöllstadt auch das Viertelfinale im Kreispokal (siehe extra Bericht). Im Gegensatz zu manch anderen Vereinen nimmt TGF den Pokal ernst und tritt stets mit dem bestmöglichen Kader an. Als zweimaliger Sieger auf Kreisebene für Weber eine Selbstverständlichkeit: »Gerade hier im Kreis wollen wir zeigen, dass wir gut Fußball spielen können. Wir schenken grundsätzlich nichts ab oder sagen, dass uns das egal ist. Natürlich gehen wir da kein volles Risiko ein und setzen angeschlagene Spieler erstmal auf die Bank, denn das Spiel am Sonntag ist schon wichtiger«, verdeutlicht Weber.

Da geht es nämlich darum, nach der nun schon fünf Spiele andauernden Unentschieden-Serie gegen Dietkirchen endlich den ersten Heimsieg einzufahren. Drumherum hat sich der Club einiges einfallen lassen, um die sonst spärlich gefüllten Stehtraversen zu füllen (siehe Zusatzkasten). Mit einem Sieg über die Limburger Vorstädter würde TGF auch den seit Wochen abonnierten neunten Platz verlassen und die Gäste in der Tabelle überholen. »Die Liga ist extrem ausgeglichen, und das sieht man an den Ergebnissen. Dennoch wollen wir nicht mehr Unentschieden spielen, sondern gewinnen«, macht Weber klar.



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