Lokalsport

Huckestein Zweitschnellster

Schwimmen im Arheilger Mühlchen, Transfer zum sieben Kilometer entfernten Darmstädter Velodrom, wo die anderen beiden Disziplinen absolviert wurden: Das zweite Rennen für die Teams der Regionalliga Mitte fand als reine Eliteveranstaltung, als gebrochener Supersprint-Triathlon, über die Distanzen 400 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 3,3 Kilometer Laufen statt.
08. Juni 2021, 22:01 Uhr
Tanja Weber
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Im Velodrom: Simon Huckestein erreicht beim Wettkampf in Darmstadt den starken zweiten Platz. FOTO: WEB

Schwimmen im Arheilger Mühlchen, Transfer zum sieben Kilometer entfernten Darmstädter Velodrom, wo die anderen beiden Disziplinen absolviert wurden: Das zweite Rennen für die Teams der Regionalliga Mitte fand als reine Eliteveranstaltung, als gebrochener Supersprint-Triathlon, über die Distanzen 400 Meter Schwimmen, zehn Kilometer Radfahren und 3,3 Kilometer Laufen statt.

Simon Huckestein radelte und lief sich nach verhaltenem Schwimmauftakt im 16,9 Grad warmen Badesee auf einen starken zweiten Gesamtplatz vor. »Mit meiner Schwimmzeit von 5:51 bin ich natürlich nicht zufrieden. Auf der Radrennbahn habe ich es über die 30 Runden richtig krachen lassen, und im anschließenden Crosslauf über sieben Runden habe ich meine Laufstärke ausgespielt«: 10:54 Minuten für den schwierig zu laufenden Kurs um die Radrennbahn und schnellster Laufsplit aller Teilnehmer! »Mit jeweils zwei kurzen Anstiegen pro Runde, Gras und zahlreichen engen Kurven ließ sich die Strecke definitiv nicht einfach laufen.«

Nach 30:25,1 Minuten und nur vier Zehntel vor dem drittplatzierten Uwe Drescher (Triathlon Team DSW Darmstadt). Michael Victor lief als zweiter Wetterauer und Gesamtplatz elf am Sonntagnachmittag durch den Zielbogen im Radstadion. Seine Endzeit 31:35 Minuten (5:17/14:10/12:06). Mit Georg Dewald auf 18, Oli Heil auf 35 und Christian Balser (37.), der kurzfristig eingesprungen war, erreichten die Männer einen vierten Tagesplatz in Deutschlands dritthöchster Triathlonliga.

Im Zehn-Sekunden-Abstand sprang eine der 32 Athletinnen bei der Regionalliga Frauen in den kleinen See. Rebekka Ott hatte im vierköpfigen Team mit 5:24 Minuten und der drittschnellsten Schwimmzeit die Nase vorne. Schnellste Athletin der Wetterau-Frauen war am Ende aber eine andere: Phyllis Hankel schaffte durch ausgewogene Leistungen in allen drei Disziplinen (5:49/15:56/14:54) auf Endplatz acht einen Top-Ten-Platz. 36:40 Minuten benötigte die Butzbacherin. »Auf dem Rad lief es super, ich hatte eine relativ homogene Dreiergruppe auf der Bahn und konnte den Anschluss halten«, sagt die 27-Jährige. »Ich kann mich auch ziemlich abschießen und das Wettkampfformat mit den Unterdistanzen passte einfach.« Im Team mit Rebecca Huckestein (12., 36:56), Rebekka Ott (14., 37:49) und Celine Peukert (22., 39:24) feierte sie die bronzene Mannschaftsmedaille. »Auf Celine sind wir besonders stolz«, sagt Mannschaftssprecherin Rebekka Ott. »Sie hat heute ihren ersten Triathlon bestritten und das gleich in diesem intensiven Format!« Rebecca Huckestein ergänzt: »Wir sind sehr froh, in diesen Zeiten im Wettkampf starten zu können. Auch wenn der Tag bedingt durch die vielen kleinen Zehner-Startgruppen auf der Radrennbahn sehr lang war.«

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