08. November 2021, 20:46 Uhr

Skaterhockey

Rhein-Main Patriots stehen nach Finaleinzug als Aufsteiger fest

Die Rhein-Main Patriots sind ab kommender Saison erstklassig. Das Team von Trainer Patric Pfannmüller steht im Zweitliga-Finale, kann aber aufgrund des Gegners schon für das Oberhaus planen.
08. November 2021, 20:46 Uhr
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Aus der Redaktion
Sven Mecke schreit seine Freude heraus. Die Rhein-Main Patriots setzen sich in der Halbfinalserie in Atting durch und stehen schon als Bundesliga-Aufsteiger fest. FOTO: PM

Die Rhein-Main Patriots haben das Finale um die Meisterschaft in der 2. Skaterhockey-Bundesliga erreicht und gleichzeitig den Aufstieg ins deutsche Oberhaus perfekt gemacht. Am vergangenen Samstag reichte den Niddatalern ein 8:8-Unentschieden in Atting für den Einzug in die Endspiele. Das Hinspiel der Südstaffel hatten die Wetterauer knapp mit 7:6 für sich entschieden. Finalgegner ist nun der Crefelder SC II, dessen erste Mannschaft bereits in der Bundesliga spielt. Somit ist für das Team von Trainer Patric Pfannmüller der Weg in die Beletage frei.

Das Spiel war, wie bereits zu erwarten, ein offener Schlagabtausch der beiden Teams, die den Aufstieg in die Bundesliga schaffen wollten. Zunächst ging Atting in Führung, doch die Gäste aus der Wetterau, unterstützt von mitgereisten Fans auf den Rängen, blieben dran und glichen durch Christoph Bierschenk aus. Die Bayern erzielten zwei weitere Treffer, doch die Patriots blieben dran und drehten den Spielstand durch Thibaut Lambert, Marcel Patejdl und erneut Christoph Bierschenk zu einer 4:3-Führung zur ersten Pause.

Auch im mittleren Spielabschnitt präsentierten sich die Teams auf Augenhöhe. Drei Treffer auf beiden Seiten (Sven Mecke, Roy Prince, Christian Unger) führten zu einem 6:7-Zwischenstand zum zweiten Seitenwechsel. In den letzten 20 Minuten setzten beide Teams alles auf Sieg, wobei die Patriots durch den knappen Vorsprung im Hinspiel eine komfortablere Situation hatten. Es traf der Assenheimer Topscorer David Lademann. Auch Atting konnte zweimal jubeln, was am Ende aber zu wenig war für die Gastgeber.

Durch den 8:8-Endstand zogen die Patriots schließlich ins Finale gegen Crefeld II ein. »Das war ein tolles Duell auf Augenhöhe, sehr nervenaufreibend, aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht«, resümierte ein begeisterter Patriots-Coach Pfannmüller. »Nach dem Erreichen des angestrebten Saisonziels Aufstieg haben wir die Pflicht erfüllt, jetzt kommt die Kür. Wir wollen diese Supersaison mit dem Titel abschließen, das steht definitiv außer Frage. Ich bin absolut stolz auf mein Team.«

Weiter geht es mit dem ersten Finalspiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) in der heimischen Halle in Assenheim.

Patriots: Bleil, Wagner; Blum, Mecke (1), Bierschenk (2), Frölich, Lachmann, Lademann (1), Lambert (1), Langer, Patejdl (1), Prince (1), Schäfer, Unger (1).



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