09. Oktober 2021, 09:42 Uhr

Fussball

Wer wird Kreisfußballwart? Ein Kandidat steht bereit

Am 6. November wird der Nachfolger von Thorsten Bastian (jetzt Verbandsfußballwart) gewählt. Ein Kandidat wirft seinen Hut in den Ring.
09. Oktober 2021, 09:42 Uhr
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Von Michael Nickolaus
Karl-Ernst Kunkel kandidiert für das Amt des Kreisfußballwarts. Im November wird über die Nachfolge von Thorsten Bastian (jetzt Verbandsfußballwart) entschieden. FOTO: NICI MERZ

Der Termin steht. Die Location ebenso. Und der Kreisfußballausschuss hat intern einen Kandidaten für den Vorsitz im Fußballkreis Friedberg gefunden. Karl-Ernst Kunkel (Melbach) stellt sich zur Wahl, wenn am 6. November ab 11 Uhr im Bürgerhaus in Nieder-Florstadt der Nachfolger von Thorsten Bastian gewählt wird. Der Rockenberger war Anfang September zum Verbandsfußballwart gewählt worden und hatte deshalb sein Amt im Kreis niedergelegt.

»Karl-Ernst kennt seit Jahrzehnten Vereins- und Verbandsarbeit, kennt Interessen an der Basis und hat auch die entsprechenden zeitlichen Ressourcen, um dieses Amt auszuüben«, sagt Lars Osadnik (Echzell). Eine eigene Kandidatur hat der stellvertretende Kreisfußballwart, der momentan kommisarisch an Bastians Stelle gerückt ist, bereits kategorisch ausgeschlossen. »Ich bin Trainer, Koordinator für Qualifizierung und beruflich wie privat eingespannt. Viele Dinge, die mir am Herzen liegen, müssten ruhen. Das möchte ich nicht«, sagt Osadnik.

Karl-Ernst Kunkel, der im Januar seinen 65. Geburtstag gefeiert hatte, war drei Jahrzehnte lang Vorsitzender der Sportgemeinschaft Melbach, und ebenso lang hat er als Jugendtrainer in seiner Heimat-Gemeinde den Verein geprägt. Inzwischen ist Kunkel Ehrenpräsident der SG Melbach und seit neun Jahren Vorsitzender im Kreissportgericht. Kunkel ist obendrein »Ehrenamtsieger DFB« (2011), hat den »Ehrenbrief des Landes Hessen« (2013) und die »Große Verbandsehrennadel vom HFV« (2018) erhalten

»Meine Tätigkeit im Kreissportgericht übe ich sehr gerne aus und dachte, dass ich damit einmal in Funktionärsrente gehe. Aber ja, ich stelle mir zur Wahl. Ich habe mir das lange und gut überlegt«, sagt Kunkel auf Nachfrage unserer Redaktion. Neben ihm hat noch kein anderer Kandidat öffentlich seinen Hut in den Ring geworfen.

Sollte Kunkel gewählt würden, müsste er den Vorsitz im Kreisssportgericht abgegeben. Auch hier wird der Kreisfußballaussschuss den Klubs einen Vorschlag unterbreiten, den Posten aus den eigenen Reihen zu besetzen. Klaus Häuser (SV Ober-Mörlen), stellvertrendender Vorsitzender im Kreissportgericht, stünde als Kunkel-Erbe bereit.

Zudem wird beim außerordentlichen Kreisfußballtag auch das Amt des Kreiskassenwarts und Pokalspielleiters entschieden werden. Harald Wilke (Karben) wird als Funktionär ausscheiden. Hier wird der Kreisfußballausschuss Egon Antmansky (Trais), momentan Mitglied im Kreissportgericht, als Nachfolger vorschlagen.



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