07. Oktober 2022, 16:33 Uhr

»Bin überzeugt, dass wir rauskommen«

07. Oktober 2022, 16:33 Uhr
RBI
Aufgeben gilt für den Kinzenbacher Tommy Ried (r.) nicht.

Gießen/Kinzenbach (bir). Nach drei Niederlagen in Folge, wobei beim 1:4 in Zeilsheim und zuletzt mit dem 1:5 beim VfB Marburg insgesamt neun Gegentote kassiert wurden, ist die SG Kinzenbach in der Fußball-Verbandsliga Mitte mit derzeit Tabellenplatz 13 in die Abstiegszone abgerutscht. Und am Sonntag (14 Uhr) steht mit der Partie gegen den Rang-Dritten FC Ederbergland eine schwere Aufgabe bevor. Zumal das Team aus dem Heuchelheimer Ortsteil zuhause erst einen Dreier und schon drei Niederlagen kassiert hat. Wie beurteilt Tommy Ried, Mittelfeldmotor und Leader im SG-Team, die derzeitige Situation?

SG Kinzenbach - FC Ederbergland (So., 14 Uhr)

Tommy, woran liegt es, dass erst zehn Punkte nach elf Spielen geholt wurden?

Da spielen mehrere Faktoren eine Rolle, wie etwa Verletzungspech und dass Spieler im Urlaub waren. An der Taktik oder dem System liegt es nicht. Aber wir machen zu viele haarsträubende, individuelle Fehler, die der Gegner ausnutzt und die zu Gegentoren führen. Dazu waren die letzten drei Gegner in der Tabelle oben angesiedelt.

Klappt die Arbeit mit dem neuen Trainer Peter Bätzel?

Das läuft sehr gut. Die Spieler sind voll überzeugt und ziehen gut mit. Der Zusammenhalt und die Stimmung sind gut und helfen uns hoffentlich, aus dieser Situation wieder herauszukommen.

Wie kommt es, dass ihr mit 27 Gegentoren die schlechteste Treffer-Bilanz habt?

Das liegt vor allem an den teils groben Schnitzern. Dazu haben wir nie mit der gleichen Formation spielen können. Aber das Lazarett lichtet sich.

Was war die Zielsetzung vor der Runde? Und was ist jetzt noch möglich?

Kein Abstieg, möglichst ein einstelliger Tabellenplatz, denn unsere Mannschaft hat Potential. Im Moment ist es eng, aber wenn wir mal eine Siegesserie starten, ist es noch möglich. Ich bin überzeugt davon, dass wir da unten rauskommen, aber wir müssen die Schnitzer schnellstmöglich abstellen. Wir investieren, holen aber nichts. Da gilt vor allem: Weitermachen, weitermachen, weitermachen.

Weiterhin viele Fragezeichen

Aber immer noch leidet die SG unter personellen Problemen. So fallen gegen Ederbergland weiterhin Emre Yener, Pascal Sajonz, Nicolas Pantke, Yannik Mohr und Timo Schmidt verletzungsbedingt aus. Auch die angeschlagenen Hakan Güngör und Nicolas Anker sind fraglich. »Wir müssen unsere Situation verbessern, auch wenn Ederbergland ein Spitzenteam ist. Diese drei Punkte werden nicht erwartet, aber sie würden uns besonders guttun«, hofft SG-Trainer Bätzel auf Zählbares.

Aufgebot der SG Kinzenbach: N. Mohr, Flechtner, Yildirim, Kipper, Purdak, J. Alber, Ried, Keller, Nicolai, S. Alber, Safar, Akin, Jörg, Kenne Wa, Güngör.



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