13. Februar 2022, 20:11 Uhr

Generalprobe geglückt

13. Februar 2022, 20:11 Uhr
CNF

Die Generalprobe für den Showdown am kommenden Wochenende ist geglückt: Vor dem Spitzenspiel gegen Verfolger TuS Makkabi Frankfurt (2.) am nächsten Sonnabend, feierte Lich Basketball seinen 15. Saisonsieg im 16. Pflichtspiel gegen den ASC Theresianum Mainz. Der Spitzenreiter der 2. Basketball-Regionalliga Südwest (Nord) setzte sich auswärts mit 87:63 durch.

ASC Mainz - Lich Basketball 63:87

Die Brauereistädter waren ohne ihren Headcoach Viktor Klassen - bei dem der Corona-Test letzte Woche positiv anschlug - gen Mainz gereist, ihn vertrat Co-Trainer Lucas Nasev. »Das war auf jeden Fall eine echt gute Leistung. Wir haben jedes Viertel gewonnen, das spricht schon mal für sich - und wir haben in keinem Viertel mehr als 19 Punkte zugelassen. Die letzten zwei Wochen hatten wir das Augenmerk im Training auf die Defensive gelegt - und das haben wir auch geschafft. Da haben die Jungs einen guten Job gemacht«, zeigte der Daumen von Nasev nach der erfolgreichen Dienstreise nach oben.

Allerdings gehörten die ersten guten Aktionen dem gastgebenden Rangfünften, der sich binnen der ersten 180 Sekunden einen leichten Vorteil herauszuspielen vermochte. Erst danach erwachten die Mittelhessen aus einer leichten Anfangsmüdigkeit und drehten den Hebel um. »Wir hatten dann 15 Minuten, die wirklich gut waren. Da haben wir den Ball gut bewegt, sind auch mit Zug zum Korb und hatten auch in der Defensive eine gute Intensität«, resümierte Nasev, dessen Farben bis zum Ende des Auftaktviertels mit 13 Punkten in Front lagen (16:29, 10.).

Auch im zweiten Viertel wahrte Lich seine Dominanz zunächst. Erst in den letzten drei Minuten der ersten Hälfte ließen die Gäste etwas nach, sodass Mainz noch einmal Boden gut machen konnte. Dennoch war der Halbzeitstand (35:51, 20.) eindeutig.

Nach dem Kabinengang hielten sich die Mittelhessen offensiv zurück, agierten dafür aber in der Abwehr umso stärker. »Wir haben es eigentlich nie wirklich eng werden lassen«, berichtete Lucas Nasev. Nachdem es 49:69 nach 30 Minuten hieß, ließen die LB-Korbjäger auch im Schlussakt nichts mehr anbrennen. »Das war ein Teamerfolg«, betonte Nasev, der dennoch ein Extra-Lob für Till Wagner und Kevin Hoxhallari aussprach, die beide wichtige Impulse von der Bank aus brachten.

Lich Basketball: Bölke 12, Hoxhallari 9/2, Hungenberg 4, Jakob 9, Keller 4/1, Pompalla 3/1, Ribbecke 24/3, Roith, Schweizer 8, Wagner 14/1.



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