24. Januar 2022, 16:03 Uhr

Rüspelers große Gala

24. Januar 2022, 16:03 Uhr
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Von Patrick Olbrich
Kampfbetont: Am Ende jubelt im Landesliga-Derby der TV Hüttenberg. Foto: PeB

Dem starken Tabellenführer der Männerhandball-Landesliga Mitte vom TV Hüttenberg II hatten die TSF Heuchelheim, trotz eines ordentlichen Spiels, nicht viel entgegenzusetzen. Am Ende stand eine 21:26 (10:12)-Heimniederlage für den Tabellenfünften zu Buche.

TSF Heuchelheim - TV Hüttenberg II 21:26

»Im Prinzip haben wir das gar nicht schlecht gemacht, sodass ich mit der Leistung meiner Mannschaft durchaus zufrieden sein kann, auch wenn es am Ende nicht gereicht hat«, resümierte Claus Well, Coach der Heuchelheimer.

So entwickelte sich von Beginn an eine defensivbetonte Begegnung, in der allen voran Hüttenbergs Schlussmann Finn Rüspeler eine zentrale Figur darstellte. Unter anderem aufgrund dessen Paraden sowie der agilen Deckung konnten sich die Blau-Roten bis zur 14. Minute auf 7:4 absetzen. Doch die Gastgeber hielten noch wacker dagegen und glichen in der 34. Minute durch den erfahrenen Abbas Kaplan zum 12:12 aus.

»Wir kommen über die gesamte Begegnung nicht wirklich in den Gegenstoß oder die zweite Welle. Diese Tore fehlen uns dann am Schluss einfach«, analysierte Well weiter. In der 47. Minute erhöhte der TVH dann durch einen Siebenmetertreffer von Jannis Wrackmeyer auf 20:15, woraufhin der Gast wieder davongezogen war. Nach hinten heraus machten die Hüttenberger dann den etwas besseren Eindruck und spielten die letzte Phase des Spiels solide herunter.

Als Danny Rüpprich etwa fünf Minuten vor dem Spielende zum 24:19 für die Gäste verwandelte, war das Duell zugunsten des Spitzenreiters entschieden. »Ich kann mich hier dennoch nicht beklagen. Natürlich ist das dann ärgerlich, dass wir nichts Zählbares holen konnten, aber mit dem Auftritt des Teams kann ich schon zufrieden sein«, so Well.

Heuchelheim: Winter, Geier; Bach Hamba, Hoffmann (6), Brühl (2), Kaplan (1), Weber (7/4), Bender, Rinn (3), Kröck (2), Stein

Hüttenberg: Rüspeler, Machleit; Stankewitz (2), Nandzik, Kassabaum (1), Lins (1), Martin (3), Uth (5), Cosic (2), Wrackmeyer (5/4), Bährens (1), Rüpprich (2), Tietböhl (4)

Zuschauer: 123 - Schiedsrichter: Paul/Löbel - Zeitstrafen: 4:10 - Siebenmeter: 4/4 : 4/4



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