03. Dezember 2021, 23:02 Uhr

Schindler will keinen aussperren

03. Dezember 2021, 23:02 Uhr
TFR

Martin Schindler ist froh, »dass wir das nächste Heimspiel mit den Drittliga-Handballerinnen unserer HSG Gedern/Nidda erst am 15. Januar gegen Fortuna Düsseldorf haben«. Der HSG-Vorsitzende hofft, dass sich die kritische Lage bis dahin wieder etwas entspannt hat. Denn: Mit der am Dienstag geänderten hessischen Corona-Verordnung und der Ministerpräsidenten-Konferenz am Donnerstag haben die deutschen Politiker auf die Entwicklung der pandemischen Lage reagiert und auch Neuerungen für den Sport festgelegt.

Sollte die Verordnung auch noch Mitte Januar gültig sein, muss Schindler überlegen, wie er mit den Zuschauern umgeht. Zuletzt waren immer mehr als 250 in der Halle. Stand jetzt bräuchte der Vorsitzende eine Sondergenehmigung (siehe Regelungen im Infokasten).

Zur Not mit einer Genehmigung

»Ich würde auf jeden Fall alle Möglichkeiten ausschöpfen, weil ich keinem Dauerkarten-Inhaber die Türe vor der Nase zuschlagen möchte.« Deshalb will Schindler bis zum nächsten Heimspiel schauen, wie viele Zuschauer er maximal mit Abstand und aktuellem Hygienekonzept in die Niddaer Halle setzen könnte.

»Und für alle anderen Fans bieten wir wieder unseren Live-Stream an. Dann kann man sich das Spiel daheim anschauen«, stellt der HSG-Chef klar.

Für Sportveranstaltungen unter freiem Himmel gibt es ebenfalls neue Corona-Regelungen. Das können beispielsweise die heimischen Fußballvereine ganz entspannt zur Kenntnis nehmen. Bis auf den Gruppenligisten SC Viktoria Nidda befinden sich bereits alle Büdinger Kreisklubs in der Winterpause.



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