11. Mai 2018, 22:22 Uhr

Aufräumen nach dem Unwetter

11. Mai 2018, 22:22 Uhr
Durch den starken Regen sind im osthessischen Dipperz Straßen überschwemmt worden und Keller vollgelaufen. (Foto: dpa)

Hamburg/Oststeinbek (dpa). Nach dem schweren Unwetter in Teilen von Hamburg und Schleswig-Holstein haben am Freitagmorgen die Aufräumarbeiten begonnen. Fast 2000-mal waren die Einsatzkräfte im Norden ausgerückt. Noch sei die Höhe des Sachschadens nicht absehbar, hieß es bei den Feuerwehren. In Oststeinbek im Landkreis Stormarn waren Einsatzkräfte auch am Freitag noch dabei, eine bis zur Decke vollgelaufene Tiefgarage mit Spezialgerät leer zu pumpen. Die Einsätze sollten voraussichtlich bis zum Abend dauern. Sintflutartige Regenfälle hatten am Donnerstag Straßen und Keller unter Wasser gesetzt und zwei Häuser unterspült.

In dem 9000-Einwohner-Ort Oststeinbek seien innerhalb einer Viertelstunde rund 150 Anrufe bei den Einsatzkräften eingegangen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Es habe mehr als 200 Einsätze gegeben. Fünf historische Häuser wurden evakuiert. Eines der Gebäude wurde so stark unterspült, dass die Seitenwand einstürzte. Das Haus sei derzeit unbewohnbar und stark einsturzgefährdet, hieß es.

Auch die 22 Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Hamburg-Lohbrügge verloren ihr Zuhause. Der Parkplatz vor dem Haus wurde komplett weggespült. Zurück blieb ein großes Loch, in das ein Auto stürzte. Eine Keller- und eine Außenwand seien unterspült worden, teilte die Feuerwehr mit – das Gebäude sei ebenfalls stark einsturzgefährdet.

Hessen ebenfalls betroffen

Auch im Osten Hessens war die Feuerwehr noch am Morgen im Einsatz. In Ortschaften rund um Fulda standen in der Nacht zum Freitag mehrere Straßen unter Wasser. Es gab mehrere Sperrungen, Keller liefen voll. In einigen Häusern sei Heizöl ausgelaufen, berichtete die Polizei. In Thüringen entstanden bei den heftigen Regenfällen am Feiertag 60 000 Euro Schaden, weil Keller überflutet wurden. Betroffen war der Ort Schönbrunn im Süden des Bundeslandes. Überschwemmungen gab es auch in Goslar im niedersächsischen Gebiet des Harzes.

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