23. August 2018, 22:27 Uhr

Mehr als 100 Fälle

23. August 2018, 22:27 Uhr

Erfurt/Schwerin (dpa). Insgesamt mehr als hundert Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern werden seit Donnerstag in zwei aufsehenerregenden Prozessen verhandelt. Die mutmaßlichen Täter in den verschiedenen Tatkomplexen: der Trainer eines Sportvereins, der sich vor dem Landgericht in Erfurt verantworten muss, sowie ein Jugendclub-Betreuer aus Schwerin, den das dortige Landgericht schon 2016 wegen Vergewaltigung und Kindesmissbrauch zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt hat.

Damals war es bei dem Schweriner um 15 Jungen gegangen. Nun wirft die Staatsanwaltschaft dem Angeklagten vor, zwischen 2010 und 2015 in 31 Fällen fünf weitere zur Tatzeit minderjährige Jungen missbraucht zu haben.

In mehr als 80 Fällen soll sich der Trainer eines Sportvereins in Weimar an seinen Schützlingen vergangen haben. Fast acht Jahre lang soll er als Trainer der Turnabteilung die ihm anvertrauten Mädchen missbraucht haben. Schließlich habe ein mutmaßliches Opfer Anfang 2016 Strafanzeige bei der Polizei gestellt.

Nach der sofortigen Suspendierung des Übungsleiters und einem Hausverbot bei seinem Verein seien weitere Schritte vorgesehen.

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