31. Juli 2019, 22:33 Uhr

Wenn alle Masken fallen

31. Juli 2019, 22:33 Uhr
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Von DPA

Köln (dpa). Kurz bevor die Masken fallen, läuft der Rätselspaß noch einmal auf Hochtouren. Steckt unter dem allseits geliebten pinken Monster wirklich die Boxerin Susi Kentikian? Und ist es tatsächlich Max Mutzke, der als Astronaut jede Woche das Millionenpublikum von »The Masked Singer« mit scheinbar schwerelosen Auftritten begeistert? Auf Facebook, Twitter und im Online-Ratespiel häufen sich die Spekulationen. Am heutigen späten Donnerstagabend wird Klarheit herrschen - denn die Maskenparade von ProSieben geht ins große Finale. Fünf Kandidaten sind es noch, die den Zuschauern und dem Rate-Team aus Max Giesinger, Ruth Moschner und Collien Ulmen-Fernandes Rätsel aufgeben. Ein letztes Mal schlüpfen sie in ihre aufwendigen und schweißtreibenden Kostüme - inklusive der Masken.

Der galante Grashüpfer und der glitzernde Astronaut treten noch einmal mit dem machohaften Kudu, dem quäkenden Flauschmonster und dem gar nicht so engelsgleichen Engel in den Gesangswettstreit. Mit den Zeilen von Rammstein bekannte der Engel bereits in der letzten Show: »Oh, Gott weiß, ich will kein Engel sein.« Irgendwann muss eben Schluss sein, auch Fernsehdeutschland braucht mal Urlaub.

»The Masked Singer« hat trotz seiner sommerlichen Ausstrahlungszeit das geschafft, was lange keine Sendung im deutschen Fernsehen zustande brachte: Mit jeder Folge wuchs das Publikum. Auch im Halbfinale steigerte die Liveshow nochmals die Zuschauerzahl und ließ alle anderen Primetime-Sendungen hinter sich. 3,16 Millionen verfolgten die Ausstrahlung, die Quote lag damit bei 14 Prozent. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil sogar bei satten 29 Prozent.

Um die geheime Identität der Kandidaten bis zum Schluss zu wahren, hat ProSieben eine Menge Aufwand betrieben: Auch hinter der Bühne müssen die Kandidaten maskiert bleiben und einheitliche Pullis mit dem Aufdruck »Don’t talk to me« (Sprich mich nicht an) tragen.

Damit die demaskierten Sänger sich noch einmal von Angesicht zu Angesicht in die Augen schauen können, reisen fürs Finale die Ausgeschiedenen nach Köln. Danach ist das Rätseln also zunächst vorbei - zumindest bis zum nächsten Jahr. Nach dem Quotenerfolg hat der Sender eine zweite »Masked Singer«-Staffel für 2020 angekündigt.



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