05. Juli 2019, 11:33 Uhr

Wasserflaschen für unterwegs einfrieren

05. Juli 2019, 11:33 Uhr
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Von DPA
Der Scirocco von VW wurde Anfang der 90er Jahre zum ersten Mal eingestellt, Ende der Nullerjahre wieder zum Leben erweckt und 2018 erneut eingestellt. (Foto: Volkswagen AG/dpa-tmn)

Um nicht ausgehungert am Ferienort anzukommen, sollten sich Auto- und Bahnreisende mit Reiseproviant eindecken. Für den Transport empfehlen Verbraucherschützer Kühlboxen oder Taschen mit Kühlakkus.

Dabei sei es hilfreich, stilles Wasser in Plastikflaschen einzufrieren. Die Flaschen kühlen so das Essen, und das langsam auftauende Wasser ist immer angenehm kühl, empfiehlt die Verbraucherzentrale Bremen.

Cherrytomaten oder Minigurken seien perfekt als Snack geeignet. Die kleinen Tomaten können mit Mozzarella-Kugeln auf Spieße gesteckt werden. Als Obst eignet sich alles, was nicht kleckert. Besonders sättigend sind belegte Vollkornbrote, Nudelsalate ohne Mayonnaise, hart gekochte Eier und Dauerwürste.

Tabu seien Lebensmittel, die schnell verderben könnten, wie rohes Fleisch oder ungesäuerte Milchprodukte. Bei sommerlicher Wärme könnten sich Salmonellen vermehren. dpa

Wer mit dem Auto ins Ausland fährt, legt besser die Grüne Versicherungskarte ins Handschuhfach. Das rät der TÜV Thüringen. Diese »Internationale Versicherungskarte für den Kraftverkehr« gilt als Nachweis für den Kfz-Versicherungsschutz.

Eigentlich reicht dafür in der EU bereits das Kennzeichen. Nicht zwingend erforderlich sei die grüne Karte auch in folgenden Nicht-EU-Ländern: Andorra, Island, Liechtenstein, Monaco, Norwegen und die Schweiz.

Der TÜV rät dennoch, auch hier den Nachweis besser immer dabeizuhaben. Denn er macht die Abwicklung eines Unfalls vor Ort bei Sprachbarrieren einfacher. Man hat sofort ein Dokument zum Austausch mit dem Unfallgegner parat. Vor allem in Italien ist die Karte laut TÜV erfahrungsgemäß ratsam, da die Polizei vor Ort oft darauf besteht. Die Karte stellt die eigene Versicherung kostenlos aus.

In einigen Nicht-EU-Länder ist die Karte sogar Pflicht: Albanien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Moldawien, Serbien, Montenegro, Türkei, Russland, Ukraine und Weißrussland verlangen den Nachweis. dpa

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, macht besser spätestens alle zwei Stunden eine Pause. Das rät der TÜV Rheinland. Solche Etappen helfen, um fit und aufmerksam zu bleiben. Die Pausen sollte mindestens eine Viertelstunde dauern. Autofahrer können sie nutzen, um sich zu bewegen und den Kreislauf in Schwung zu halten. Außerdem könne man sich mit einem zweiten Fahrer abwechseln. Dauert die reine Fahrzeit länger als neun Stunden, sollten Autofahrer besser die Reise unterbrechen und eine Zwischenübernachtung einlegen. dpa

Saab, Rover, MG und Daihatsu. Alles Automarken, die vom deutschen Markt verschwunden sind. Bald kommt noch die Nissan-Marke Infiniti hinzu. Die Liste der jährlich auslaufenden Modelle ist noch länger: Ford C-Max, BMW 3er Gran Turismo, Mercedes CLS Shooting Brake, Skoda Yeti, VW Scirocco und der VW Beetle sind nur einige davon. Für Besitzer stellen sich damit einige Fragen: Wie sicher läuft die Ersatzteilversorgung solcher Modelle? Und was müssen Kaufinteressenten beachten?

Ulrich Köster sieht kein Problem darin, sich ein Auto einer verschwundenen Marke wie Saab, Chevrolet, GM, Rover oder Daihatsu zuzulegen. »Wenn Kunden Spaß an einem bestimmten Modell haben, sollen sie es sich kaufen. Sie sollten dabei nur beachten, dass ältere Fahrzeuge nicht auf dem aktuellen technischen Stand wie Neufahrzeuge sind«, sagt der Experte vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. Es gebe bundesweit genügend Servicestationen, die solche Marken betreuen. »Mit ein wenig Suche im Internet finden Autofahrer die passende Werkstatt oder einen speziellen Händler, über den Teile besorgt werden können«, sagt Köster.

Das Problem mit auslaufenden Modellen ist kein seltenes Phänomen, sondern kommt bei jeder neuen Fahrzeuggeneration vor. Die meisten Hersteller verpflichten sich, Ersatzteile lange vorrätig zu halten. Es gibt zwar keine gesetzliche Regelung, wie lange die Firmen dies tun müssen. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) liegt der Lebenszyklus von Serie und Nachserienversorgung aber bei mehr als 15 Jahren. Danach kümmern sich bei einigen Herstellern die Klassik- oder Oldtimer-Abteilung um die Ersatzteilversorgung. Und: Auch wenn ein Modell nicht mehr produziert wird, werden benötigte Ersatzteile und Komponenten häufig weitergebaut.

»Viele Fahrzeugkomponenten werden baugleich in anderen Modellen oder Marken eingesetzt. Das lässt sich zwar schwierig herausfinden, ist aber möglich«, sagt Marcel Mühlich vom Auto Club Europa (ACE). So finden sich viele technische Bauteile eines VW Beetle noch in anderen Modellen von Volkswagen, aber auch in Fahrzeugen von Seat, Skoda und Audi. Bei der Suche helfen Marken- oder Modellclubs, in denen sich Fans einzelner Hersteller oder Autos zusammenschließen, sowie Internetforen.

»Freie Teilehändler können fast jedes Verschleißteil beschaffen. Vertragshändler haben oft die Möglichkeit, über ihr Händlernetz an Teile von anderen Händlern zu kommen«, sagt Mühlich. Bei Marken wie Daihatsu, die vom deutschen Markt zwar verschwunden sind, weltweit aber noch Autos verkaufen, gebe es immer noch Händler, die die Nachfrage nach Ersatzteilen bedienen.

Die Lage könnte sich noch weiter bessern. Denn vor Kurzem hat das Bundeskabinett einen Gesetzentwurf beschlossen, wonach der Markt für sichtbare Kfz-Bauteile wie Kotflügel, Motorhauben, Außenspiegel oder Scheinwerfer für freie Hersteller geöffnet werden soll.

Das Ziel: Ersatzteile sollen deutlich günstiger erhältlich sein. Natürlich bleibt immer ein gewisses Restrisiko, dass man ein Teil nur mühsam oder gar nicht mehr erhält. Wer ein Auto einer verschwundenen Marke oder eines eingestellten Modells kauft, sollte bereit sein, Eigeninitiative zu zeigen, um Ersatzteile zu erhalten. dpa

Heulende Motoren, quietschende Reifen, ein röhrender Auspuff - für manche Auto-Fans gehört so etwas zu einem echten Sport- oder Geländewagen einfach dazu. E-Autos können da kaum mithalten. »Ein Elektroauto ist fast so etwas wie eine Oase der Ruhe«, sagt Wieland Brúch, bei BMW zuständig für den i3. »Lautlos aber kraftvoll.«

Wer sich in einen i3 setzt, weiß schnell, was Brúch meint. Nach dem Einschalten hört man als Fahrer erst einmal nichts. Auch wenn der Fuß das Gaspedal runterdrückt, wird es kaum lauter. Zu hören sind lediglich das Rollen der Reifen auf dem Asphalt und der Fahrtwind. Bei offenem Fenster und gemächlicher Fahrt kann man sogar noch das Vogelzwitschern hören.

»Die Beschleunigung ist unglaublich«, sagt Christian Löer, Marketing-Chef von Jaguar Deutschland, bei einem Vorstellungstermin für den neuen Jaguar I-Pace. »Die 696 Newtonmeter stehen sofort zur Verfügung«, beschreibt er die Kraftentfaltung des neuen Autos. Nun erwartet man zwar von einem Marketing-Chef nichts anderes als Begeisterung für die Produkte aus dem eigenen Haus. Doch die Beschleunigung des vollelektrischen Jaguars ist in der Tat immens. Wer das Gaspedal durchdrückt, wird sofort kräftig in den Ledersitz gedrückt.

Reichweite nimmt zu

An der Ampel lässt man auch mit kleineren Autos größere Sportwagen durchaus mal stehen. Der neue Nissan Leaf zum Beispiel schafft bei einer Leistung von 110 kW/150 PS den Sprint von 0 auf 100 km/h in 8,8 Sekunden. Der Porsche Macan mit seinem Vierzylinder-Verbrennungsmotor und 185 kW/252 PS ist mit 6,7 Sekunden nur unwesentlich schneller.

Der Spaß am Fahren ist auch einer der großen Reize, den Elektroautos ausüben, findet Löer. »Ich bin mit Autos aufgewachsen und hatte große Vorbehalte«, erzählt er. Doch die waren sofort weg, als er das erste Mal in einem E-Auto fahren konnte. »Es war fast so etwas wie Liebe auf den ersten Klick.«

Bei der breiten Masse ist diese Liebe noch nicht angekommen. Ein Grund für die Zurückhaltung ist nach Ansicht von Prof. Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen das derzeit noch knappe Angebot an Elektromodellen. Noch herrscht bei den meisten Kunden »Range anxiety« - übersetzt etwa »Angst vor zu geringer Reichweite«, erklärt Gareth Dunsmore, Direktor Elektrofahrzeuge bei Nissan Europe. Aus seiner Sicht ist das aber ein vorübergehendes Problem. Denn mit jedem neuen Elektroauto nimmt auch die Reichweite zu. Außerdem wird die Ladeinfrastruktur in den kommenden Jahren vermutlich ausgebaut werden. dpa

Der neue Opel Corsa kostet mindestens 13 990 Euro. Das teilt der Hersteller in Rüsselsheim mit und zum 1. Juli die Bestellbücher geöffnet. Auf die Straße kommen soll die sechste Generation des Kleinwagens zum Jahresende. Außen ist er mit 4,06 Metern nicht nennenswert gewachsen, dafür aber mit mehr Radstand und flacherem Dach etwas knackiger gezeichnet.

Der gemeinsam mit dem Peugeot 208 auf einer neuen Plattform entwickelte Corsa bietet laut Opel innen deutlich mehr Platz und vor allem mehr Technik. So gibt es einen Assistenten für automatisierten Autobahnverkehr, Massagesitze und erstmals in dieser Klasse LED-Matrix-Licht.

Neben dem bereits vorgestellten Elektroantrieb soll es für den neuen Corsa zunächst einen 1,2 Liter großen Dreizylinder-Benziner mit und ohne Aufladung geben, der in drei Stufen von 55 kW/75 PS bis 96 kW/130 PS erhältlich ist und erstmals mit einer Achtstufenautomatik kombiniert werden kann.

Außerdem übernehmen die Hessen von der neuen Konzernmutter aus Frankreich einen Vierzylinder-Diesel mit 1,5 Litern Hubraum und 74 kW/100 PS. Damit erreicht der Corsa Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 207 km/h. Dank der neuen Motoren und eines im besten Fall auf 980 Kilo gedrückten Gewichts soll der Verbrauch signifikant unter dem Vorgänger liegen. Für die Benziner geben die Hessen Werte zwischen 4,1 und 4,5 Litern (93 bis 103 g/km CO2). Der Diesel wird mit 3,2 Litern und 85 g/km geführt. dpa



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