03. Januar 2020, 21:07 Uhr

Max Goldt geht selbst nicht zu Lesungen

03. Januar 2020, 21:07 Uhr
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Von DPA
Max Goldt

Der Schriftsteller und Musiker Max Goldt (61) geht selbst nur selten zu Lesungen. »Ich kann diese fürchterlichen Ansagen und Podiumsgespräche nicht ertragen«, sagte er der »Süddeutschen Zeitung« (Freitag). »Und schon gar nicht die Fragerunden, in denen sich nur die Allerdümmsten melden und Sachen fragen wie ›Wo tanken Sie Ihre Inspirationen?‹«. Ihm sei bei einer Lesung wichtig, dass das Publikum zuhöre. »Wenn Unruhe herrscht oder die Menschen nur egomanisch ihre allgemeine Lachlust ausleben, ist mir das unangenehm. Ein Erfolg ist eine Lesung, wenn die Leute ganz konzentriert zuhören und anschließend fest und lang applaudieren.«

Der als Autor mehrfach ausgezeichnete Goldt ist selbst häufig auf Lesereise unterwegs.

Seine künstlerischen Anfänge hatte er aber als Musiker im Berlin der 80er Jahre. Nun veröffentlicht er eine musikalische Werkschau mit Stücken seiner Bands Foyer des Arts und Nuuk sowie einigen Soloeinspielungen. FOTO: DPA



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