04. August 2017, 16:56 Uhr

Totems, Affen und Zombies Bluetooth für die Stereoanlage Outlook schnell aktualisieren Gefährliche Hobby-Drohnen Eine robuste Kompaktkamera Drei einfache Fototipps

04. August 2017, 16:56 Uhr
Böse Schamanen haben die Insel Kalimba in tiefe Dunkelheit gehüllt. Spieler müssen im gleichnamigen Spiel mit hilfe schlauer Totems wieder für Licht sorgen. Rätselspaß ist dabei garantiert. (Foto: dpa)

»Kalimba« : In dem Spiel wurde die gleichnamige Insel von einem bösen Schamanen in Dunkelheit gehüllt. Um das Licht zurückzubringen, müssen zwei Totems eine lange Reise antreten. Ihr Ziel: Die weit verstreuten Teile des Licht bringenden Totempfahls zu finden und zusammen zu setzen. »Kalimba« von Flashbulb ist ein Rätselplattformer mit einem Kniff: Spieler steuern zwei, manchmal vier Totems gleichzeitig durch die Level. Anfangs sind die beiden noch voneinander getrennt, und man muss nicht viel mehr tun, als darauf zu achten, dass keiner in ein Loch fällt. Bald schon wird es komplizierter. Die Totems müssen zusammenarbeiten, sich stapeln, um hohe Mauern zu überwinden, oder ihre Plätze tauschen, um nicht in tödlichen Schleim zu laufen.

Es gibt viele Rätsel zu lösen, die immer cleverer und komplexer werden. Schafft der Spieler ein Level ohne Fehler, gibt es dafür besondere Belohnungen. »Kalimba« gibt es für 4,49 Euro in Apples Appstore.

»Swing King and The Temple of Bling« : Es ist eines dieser Spiele, die mit nur einem Touch gesteuert werden und trotzdem eine Herausforderung bieten. Der Spieler steuert einen kleinen Affen, der sich durch kleine, statische Level schwingt. Er fliegt von sich aus immer geradeaus und wieder zurück, wenn er auf ein Hindernis stößt.

Anfangs geht es nur darum, eine Lösung zu finden, den Affen über die vielen Blöcke ins Ziel zu bringen. Später wird es schwieriger, wenn auch Fallen und Hindernisse hinzukommen oder Münzen eingesammelt werden müssen. »Swing King and The Temple of Bling« von Shedworks Digital ist kostenlos für iOS und Android erhältlich.

»Mini DAYZ« : »DAYZ« ist ein Online Survival Shooter für den PC, in dem sich Spieler nicht nur Horden von Zombies gegenübersehen, sondern auch anderen, meist feindlich gesinnten Spielern. Das Spiel bekommt mit »Mini DAYZ« einen mobilen Ableger im Taschenformat. Die postapokalyptische Zombie-Welt wurde dazu in Retro-Pixelgrafik überführt. Aus der Vogelperspektive steuert man seinen kleinen Helden, durchsucht die Umgebung nach Waffen und Vorräten und muss sich immer wieder gegen Zombie-Horden verteidigen.

»Mini DAYZ« ist ein schwieriges Spiel mit einer bisweilen tückischen Steuerung. Und stirbt man, beginnt alles von vorn. Leider ist in der Mobilversion kein Online-Spiel mit anderen Zombie-Jägern möglich, was den Reiz von »DAYZ« ausmacht. Aber auch so ist »Mini DAYZ« von Bohemia Interactive ein forderndes Spiel, das kostenlos für Android und iOS erhältlich ist.

»Futurama: Worlds of Tomorrow« : Fry, Leela und der grimmige Roboter Bender sind die Stars der Zeichentrickserie Futurama. Vom Entwickler TinyCo gibt es nun ein Spiel zur Serie. Bei »Futurama: Worlds of Tomorrow« (Android und iOS) dürften sich Fans der Serie direkt zu Hause fühlen, denn Dialoge und Geschichte stammen vom Original-Autorenteam. Das äußert sich auch in vielen witzigen Ideen und liebevollen Details. Ziel ist es, New York von der Hypnose-Strahlung der Hypnokröten zu befreien. Dazu müssen viele Mini-Aufgaben erfüllt werden, durch die Figuren und Teile der Stadt freigeschaltet werden. Gelegentlich führen diese Aufgaben zu Weltraummissionen im Stil alter Rollenspiele. Leider stören In-App-Käufe das Spielvergnügen. dpa

Alte Stereoanlagen lassen sich günstig mit Bluetooth- und WLAN-Adaptern streamingtauglich machen. Der einfachste und günstigste Weg, Musik von Smartphone oder PC auf die Anlage zu übertragen, sind dabei Bluetooth-Adapter. Das berichtet Stiftung Warentest (»test«, Ausgabe 08/17). Das Fazit nach einem Test von elf Geräten zwischen 22 und 65 Euro: Viermal gab es die Note »sehr gut«, siebenmal »gut«. Gelobt wurden die simple Einrichtung und die überwiegend gute Übertragungsqualität, solange sich Nutzer im selben Raum befanden.

Mehr Reichweite und anspruchsvollere Lösungen wie integrierte Online-Streaming-Dienste oder Übertragung an mehrere Lautsprecher gibt es über WLAN-Netzwerkspieler oder die kleineren Konnektoren. Hier empfehlen die Tester aber nur die teureren Geräte. Unter zwölf getesteten Geräten von 39 bis 455 Euro gab es nur einmal »sehr gut«. dpa

Outlook weist mehrere kritische Sicherheitslücken auf. Sie können von Angreifern aus dem Internet beispielsweise per E-Mail ausgenutzt werden, um den Rechner massiv zu schädigen, warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Nutzer sollten die E-Mail-Software deshalb so schnell wie möglich aktualisieren. Betroffen sind die Outlook-Versionen 2007, 2010, 2013 und 2016. Die Aktualisierungen lassen sich über die Windows-Update-Funktion in der Systemsteuerung anstoßen, sie können aber auch heruntergeladen und installiert werden. dpa

Die Drohne sauste nur rund zehn Meter an der rechten Tragfläche vorbei, als der Pilot sie bemerkte. Der mit 114 Menschen besetzte Airbus A321 der Lufthansa war in Frankfurt gestartet und hatte an diesem Abend im August vergangenen Jahres zur Landung auf dem Flughafen München angesetzt, als es passierte. Er war noch in 1700 Metern Höhe, als er beinahe mit einem Quadrocopter zusammenstieß, einem Fluggerät mit vier Rotoren. Wäre die Drohne in eines der Triebwerke geraten, hätte das einen Brand auslösen können.

Zwischenfälle verringern

Zwischenfälle wie dieser, bei denen Drohnen zur Gefahr für den Luftverkehr werden, häufen sich. Allein im ersten Halbjahr dieses Jahres verzeichnete die Deutsche Flugsicherung (DFS) 41 gefährliche Annäherungen von Drohnen an Flugzeuge. Das waren mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreshalbjahr (18). Das Jahr 2017 werde einen neuen Höchststand bringen, ist sich die DFS sicher. Denn der Drohnen-Boom hält an. Um die Zahl der Zwischenfälle zu verringern, hat die Flugsicherung nun eine Smartphone-App für Drohnenpiloten entwickelt. Für jeden Ort in Deutschland sagt diese auf Knopfdruck, ob Drohnen dort aufsteigen und wie hoch sie fliegen dürfen. DFS-Chef Klaus-Dieter Scheurle hat die kostenlose App in Berlin vorgestellt. »Vielen ist nicht klar, dass sie mit ihren Drohnen zu einer ernsthaften Gefahr für den bemannten Luftverkehr werden können«, sagte er.

Häufig sind es Hobbypiloten, die aus Unkenntnis die gefährlichen Situationen verursachen. Gesteuert von einem ungeübten Piloten, könne die Drohne dann auch in Höhen steigen, in denen sie dem Flugverkehr gefährlich werde. Zudem müssten Hersteller unbedarfte Drohnenkäufer bislang weder über eine Versicherung noch über die Gesetzeslage aufklären. Die ist nämlich einigermaßen komplex. Nach der im April in Kraft getretenen neuen Drohnenverordnung des Bundesverkehrsministeriums gilt, dass jeder, dessen Drohne schwerer als 250 Gramm ist, an ihr eine Plakette mit dem Namen des Besitzers anbringen muss. Ist die Drohne schwerer als zwei Kilogramm, braucht der Pilot ab 1. Oktober zudem einen Kenntnisnachweis – einen »Drohnenführerschein«.

Wo das Fliegen möglich ist

Höher als 100 Meter dürfen Drohnen generell nur mit Sondererlaubnis fliegen. An Flughäfen müssen die Piloten einen Abstand von 1,5 Kilometern zum Zaun einhalten. Verboten ist das Fliegen außerdem über Menschenansammlungen, Naturschutzgebieten, Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften, Industrieanlagen, Autobahnen, Gefängnissen, militärischen Objekten, Behörden – und generell bebauten Gebieten. Es gibt also reichlich Orte, vor denen die Drohnen-App der DFS die Hobbypiloten warnen muss. »Wenn man auf der Karte rauszoomt, ist quasi ganz Deutschland rot«, sagt DFS-Sprecher Christian Hoppe. Es gehe darum, dem Amateurpiloten zu zeigen, in welchen (kleinen) Bereichen Drohnenflug gefahrlos möglich sei. dpa

Bei Olympus werden jetzt alle fündig, die mit ihrer Kamera zusammen so richtig etwas erleben wollen. Denn die TG-5 vom Hersteller Olympus kann überall dort hin mit, wo es spritzt, scheppert und schmutzig ist. Die Kompaktkamera mit 25 bis 100 Millimeter Brennweite (12 Megapixel) ist stoßfest, bruchsicher und sogar wasserdicht. Bis 15 Meter tief kann man mit ihr ins Wasser abtauchen.

Die maximale Blendenöffnung im Weitwinkelbereich liegt bei f2.0. Außerdem integriert: GPS, Manometer, Thermometer und WLAN für die schnelle Übertragung von Fotos an Smartphones. Der Preis: rund 450 Euro. dpa

Häufig machen kleine Details aus einem normalen Foto ein gutes Foto. Zum Beispiel bei Bildern von Gebäuden. Sie wirken später häufig viel flacher und unspektakulärer als das Original. Wer dem Motiv einen Rahmen gibt, schafft mehr Tiefe im Bild, rät die Fachzeitschrift »c’t Digitale Fotografie« (Extraausgabe Fotorezepte 2017). Ein solcher Rahmen können etwa Wände oder Fassaden anderer Gebäude sein oder das Blattwerk von Bäumen. Mit der richtigen Perspektive lenken Fotografen gezielt den Blick auf das Hauptmotiv.

Immer wieder verstellen störende Objekte den freien Fotoblick auf schöne Motive. Etwa geparkte Lieferwagen, Baugerüste oder riesige Touristengruppen. Wer sie nicht bei der Nachbearbeitung mühsam aus dem Bild manipulieren möchte, dem raten die Fotoexperten zum Perspektivwechsel. Vielleicht gibt es ja noch einen anderen Winkel, aus dem man das Motiv ohne Störung in Szene setzen kann? Häufig entstehen so am Ende die spannenderen Bilder, die nicht schon jeder aufgenommen hat.

Große Menschenmengen können andere Motive stören. Etwa wenn ein größerer Platz oder eine Fußgängerzone abgelichtet werden soll. Wer nicht unzählige in der Bewegung eingefrorene Menschen im Bild haben will, kann mit der Belichtungszeit spielen. Mit einem geringen ISO-Wert, der richtigen Blende und einigen Sekunden Belichtung verschwimmen Menschenströme zu teiltransparenten Schemen. dpa

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