24. September 2016, 12:00 Uhr

Vom Bandsalat zur DVD

Sie stapeln sich noch immer in vielen Haushalten: Videokassetten mit persönlichen Aufnahmen von der Einschulung, von Geburtstagen und Urlauben am Meer. Daneben verstauben gekaufte Bänder mit Liebesschnulzen und Blockbustern.
24. September 2016, 12:00 Uhr

Wer seine analogen Schätze auch noch in Zukunft anschauen will, sollte allerdings schleunigst etwas tun. Denn mit Funai hat sich der letzte Hersteller aus der Produktion von VHS-Videorekordern verabschiedet, und auch bei den in Geschäften und Online-Shops angebotenen Kassetten handelt es sich bereits um Restbestände. Zudem werden die Magnetbänder mit der Zeit spröde, die Farben verblassen.
Digitalisierung heißt das Zauberwort, um die Erinnerungen auf DVD oder Festplatte zu übertragen. Wer einfach nur Videokassetten auf DVD überspielen will, kann das ohne allzu großen Aufwand mit einem DVD-Rekorder tun, empfiehlt die Stiftung Warentest. Besonders komfortabel sind Kombigeräte aus DVD- und VHS-Rekorder. So kann der Film von der Kassette entweder direkt auf DVD oder erst auf eine integrierte Festplatte kopiert werden, um störende Vorläufe und Überhänge wegzuschneiden. In hoher Qualität passen rund zwei Stunden Videofilm auf eine DVD, durch Komprimierung ist auch die doppelte Spielzeit möglich. Gebraucht sind solche Multifunktionsgeräte ab rund 200 Euro zu haben. Alternativ kann der VHS-Rekorder auch per Scart- oder Cinchkabel mit einem DVD- oder Festplattenrekorder verbunden werden. Deutlich bequemer und mit mehr Optionen in der Nachbearbeitung gelingt das Überspielen jedoch am Computer. »Unter dem Namen Video Grabber, Video Capture oder Video Konverter gibt es ab rund zehn Euro jede Menge Hardware, die Videosignale über Cinch oder SVHS empfängt, digitalisiert und über USB auf den Computer überträgt«, erklärt Tim Ziemer von der Fachzeitschrift »Chip«. Passende Software wird oft gleich mitgeliefert. Videorekorder und Video Grabber werden per Kabel miteinander verbunden. Im Idealfall nimmt man drei Kabel mit Cinch-Steckern. In den Software-Einstellungen muss beim TV-Standard im Normalfall PAL ausgewählt werden, die Bildgröße ist mit 720 x 576 Pixeln korrekt bemessen. Bei der Videodigitalisierung müssen Nutzer sich für ein Ausgabeformat entscheiden: zum Beispiel MPEG4. dpa “ Ab rund zehn Euro gibt es jede Menge Hardware, die Videosignale digitalisiert und auf den Computer überträgt „

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