Umwelt & Wissenschaft

Saatgutdepot braucht Schutz vor Extremwetter

Ein als besonders sicher geltendes Saatgutdepot in der Arktis ist vom Klimawandel bedroht und soll besser geschützt werden. Im »Global Seed Vault« auf der Inselgruppe Spitzbergen lagern Pflanzensamen aus der ganzen Welt bei Minusgraden, um im Falle von Naturkatastrophen oder auch Kriegen auf sie zurückgreifen zu können. Nach starken Regenfällen und Schneeschmelze wegen einer Hitzewelle war im vergangenen Oktober Wasser in einem Zugangstunnel entdeckt worden, wie die Behörden in Norwegen mitteilten. Saatgut sei dabei nicht beschädigt worden. Nun werden den Angaben zufolge unter anderem wasserdichte Schutzwände gebaut, Wärmequellen in dem Tunnel entfernt und Entwässerungsgräben ausgehoben.
25. Mai 2017, 15:24 Uhr
DPA

Ein als besonders sicher geltendes Saatgutdepot in der Arktis ist vom Klimawandel bedroht und soll besser geschützt werden. Im »Global Seed Vault« auf der Inselgruppe Spitzbergen lagern Pflanzensamen aus der ganzen Welt bei Minusgraden, um im Falle von Naturkatastrophen oder auch Kriegen auf sie zurückgreifen zu können. Nach starken Regenfällen und Schneeschmelze wegen einer Hitzewelle war im vergangenen Oktober Wasser in einem Zugangstunnel entdeckt worden, wie die Behörden in Norwegen mitteilten. Saatgut sei dabei nicht beschädigt worden. Nun werden den Angaben zufolge unter anderem wasserdichte Schutzwände gebaut, Wärmequellen in dem Tunnel entfernt und Entwässerungsgräben ausgehoben.

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