21. Juli 2017, 22:08 Uhr

Auftrag für Cyber-Angriff auf Telekom aus Liberia

21. Juli 2017, 22:08 Uhr

Köln (dpa). Im Prozess um eine großangelegte Cyber-Attacke, die massenhaft Router der Deutschen Telekom lahmlegte, hat der mutmaßliche Hacker die Tat gestanden. Der 29-jährige Brite ließ gestern vor dem Kölner Landgericht über seinen Anwalt eine Erklärung verlesen, in der er sich als schuldig bekannte.

Mithilfe einer Dolmetscherin sagte der Angeklagte anschließend selbst aus. Die Aktion sei »der schlimmste Fehler seines Lebens« gewesen. Als Motiv nannte »Spiderman« – wie er sich im Netz nannte – Geldsorgen. Er wolle seine Verlobte heiraten. Für einen »guten Start ins Eheleben« habe er sich ein gewisses Polster zulegen wollen. Die Telekom bezifferte den entstandenen Schaden auf mehr als zwei Millionen Euro.

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