12. August 2019, 20:51 Uhr

Mode mit gutem Gewissen

12. August 2019, 20:51 Uhr

Berlin (dpa). Der Start war holprig. Doch inzwischen nimmt das 2014 gegründete Bündnis für nachhaltige Textilien Fahrt auf. In diesem Jahr planen die 120 Mitglieder mehr als 1000 weitere Maßnahmen um menschenwürdige Arbeitsbedingungen, mehr Umweltschutz und faire Löhne in der weltweiten Textilproduktion durchzusetzen.

Erstmals müssen die beteiligten Unternehmen dabei auch verbindlich Maßnahmen ergreifen, die darauf abzielen, dass die Arbeiter in den Produktionsländern existenzsichernde Löhne erhalten können, wie der Leiter des Bündnissekretariats Jürgen Janssen am Montag berichtete. Dazu gehöre im ersten Schritt die Überprüfung des eigenen Einkaufsverhaltens einschließlich der eigenen Preispolitik. Das Bündnis war auf Initiative von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) als Antwort auf tödliche Unfälle in Textilfabriken in Bangladesch und Pakistan gegründet worden. Ziele sind unter anderem menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion, sowie die Vermeidung gesundheitsschädlicher Chemikalien. Nach eigenen Angaben repräsentiert das Bündniss knapp 50 Prozent des deutschen Textilmarkts.

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